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Umkämpftes Halbfinale in Bruckhausen

27.11.2011

Im Halbfinale des Bezirksviererpokals ging es gegen den TV Bruckhausen. Die Finalteilnahme bedeutet schon die Qualifikation für die Niederrheinebene, also galt es, der Favoritenrolle gerecht zu werden und wie schon im Vorjahr den Weg zu ebnen für weitere Erfolge. Wir traten mit den drei bewährten Pokalkräften Christof Sielecki, Rainer Ossig und Thomas Neuer an, ergänzt um Jugendspieler Philip Brockhaus, der sich mit guten Leistungen einen Einsatz verdient hatte.

Ein kurzer Schreckmoment ergab sich gleich zu Beginn, als Thomas Neuer rund 15 Minuten verspätet eintraf - zum Ausgleich für den Zeitnachteil hatte er auf der Hinfahrt immerhin die schönen Seiten des Niederrheins kennengelernt. Sehr erfreulich hingegen ließ sich die Partie von Philip an Brett 4 an - sein Gegner Steffan Uhlenbrock trug die ersten Züge wohl etwas zu schnell vor und sah sich direkt mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Rainer Ossig an Brett 2 gegen Reiner Schmidt und Thomas Neuer an Brett 3 gegen Michael Scholten hatten mit Schwarz früh Vorteil erhalten, obwohl die Spieler aus Bruckhausen ihre Partien betont ruhig anlegten. Christof Sielecki versuchte am Spitzenbrett, seinen Gegner Daniel Kaiser direkt in den ersten Zügen zu überrennen und hatte optisch eine viel versprechende Position.

Nach rund 3 Stunden Spielzeit wurden dann zwei Partien beendet. Philip spielte gegen seinen nominell deutlich überlegenen Gegner remis. Er hatte noch in der Schlussposition Gewinnvorteil, was allerdings schwer zu sehen war. Vorher gab es einige einfache Wege zum Sieg, die leider ausgelassen wurden. Insgesamt ein sehr glücklicher halber Punkt für den Gegner und eine gute Leistung von Phliip bei seinem Viererpokaldebüt. Die Dinslakener Führung besorgte dann Thomas Neuer, dessen Gegner in bereits schlechter Stellung Material verlor und sofort die Waffen streckte. In der Zwischenzeit hatte Rainer Ossig seinen Vorteil stetig ausgebaut und stand völlig auf Gewinn, während bei Christof Sieleckis Partie der Bruckhausener Außenseiter trotz rund 650 Punkten Ratingdifferenz großartig mithielt und die Begegnung offen halten konnte. Als klar war, daß Rainer Ossig den Sieg für Dinslaken sichern würde, startete Christof noch einige Gewinnversuche, was die Stellung aber leider nicht hergab. In mittlerweile verlorener Stellung bot er seinem Gegner Remis an, was nach einigem Nachdenken auch akzeptiert wurde - der Spatz in der Hand ist auch beim Schach verführerisch. Am Ende stellte auch Rainers Gegner den Widerstand ein und gab zum 3-1 Endstand für Dinslaken auf.

Eine tolle kämpferische Leistung der Mannschaft aus Bruckhausen, die insbesondere am ersten Brett über sich hinauswuchs. Auch in der Nachbereitung der Partie konnte Christof Sielecki keinen klaren Fehler im Spiel seines Gegners finden - ein mehr als verdientes Remis. Im Finale wartet nun Turm Kamp-Lintfort, die die Schachfreunde Moers mit 4-0 schlugen. Wir sollten stark antreten, um uns erneut den Bezirkspokal zu sichern.

[Christof Sielecki]


Souveräner Sieg gegen Weseler "Notbesetzung"

6. November 2011


Wesel reiste nicht mit seinem bestmöglichen Aufgebot an. Der Weseler Mannschaftsführer meinte dazu: "Wir haben uns für den 4er-Pokal angemeldet, um unseren jungen Spielern Einsatzmöglichkeiten zu verschaffen. Leider haben heute alle abgesagt, und wir wollten nicht mit nur zwei Spielern antreten." Wir attestieren der Weseler Delegation aber, im Rahmen ihre Möglichkeiten kräftigen Widerstand geleistet zu haben. Die auf der Weseler Homepage veröffentlichten Berichte sind diesbezüglich nicht übertrieben. Wir bedanken uns auf diesem Weg für das Kompliment bezüglich der Spielatmosphäre.

Christof Sielecki hat an Brett 2 gegen Matthias Trost sehr schnell gewonnen. Bereits in der Eröffnungsphase hat er einen Bauern gewinnen können, den gegnerischen König nach d7 gejagt, eine Stellungsruine beim Gegner hinterlassen und dann noch konkreten Mattangriff erhalten. Das war dann zuviel für den Gegner. Christofs Zeitverbrauch lag bei 15 Minuten, während der Gegner seine Zeit fast vollständig verbrauchte. 1 : 0

Franks Partie an Brett 4 gegen Lukas Trost war eine Weile später zu Ende. Gegen seinen jugendlichen Gegner manövrierte er sich "gekonnt" in einen erzwungenen Generalabtausch, was ihm kaum noch Siegmöglichkeiten ließ. Gegen einen gleichwertigen Gegner wäre bestimmt ein Remis unausweichlich gewesen, - Endspiel Turm und Läufer gegen Turm und Springer bei gleichwertiger Bauernstruktur, passivem Turm und sich gegenseitig neutralisierenden Leichtfiguren. In dieser Situation entschloß Frank sich zu einem keineswegs erzwungenen Bauernopfer. Die Annahme ließ Franks Turm bärenstark und Lukas Springer schwach werden. Außerdem wären mindestens zwei Bauern drin gewesen. Der Gegner übersah zusätzlich die bedrohte Qualität und gab schließlich auf. 2 : 0

Thomas Trella hatte am Spitzenbrett eine interessante Partie gegen Oskar Braun, die durch ständiges Leichtfigurenlavieren gekennzeichnet war, mit der besseren Struktur dank des zentralisierten Königs und gegnerischem Isolani. In gegnerischer Zeitnot konnte Thomas dann forciert die meisten Figuren abgetauschen und zwei Mehrbauern übrig behalten. Der Gegner wollte sich die technische Verwertung zu Recht nicht mehr zeigen lassen. 3 : 0

Thomas Neuer und Moritz Adler waren an Brett 3 für die "Gestaltung" der letzten zweieinhalb Stunden zuständig. Beide Spieler hatten je zwei Türme und gleichfarbige Läufer. Thomas hatte Druck auf den gegnerischen Isolani auf d5. Diesen konnte er auch erobern, nur schaffte es der Gegner, einen Bauern zurück zu gewinnen. Daraufhin kam es zu einem Turm-Endspiel mit je 4 Bauern, das schon sehr nach Remis aussah. Kurz danach hatten beide nur noch einen Turm und verbundene Freibauern-Paare auf entgegengesetzten Flügeln. Beide Seiten konnten dann einen Bauern umwandeln, die Türme wurden getauscht, und das entstehende Damenendspiel mit je einem Bauern kurz vor der Umwandlung endete dann um kurz vor 16:00 Uhr mit Remis. 3,5 : 0,5

[Frank Hamann, Nachbearbeitung: Dirk Stoppacher]


25. September 2011

Unsere erste Mannschaft konnte sich gegen die deutlich schwächeren Mehrhooger klar mit 4,0 - 0,0 durchsetzen. Für Dinslaken punkteten IM Guido Kern, Rainer Ossig, Dennis Liedmann und André Wokrina.

Die zweite hat sich gegen die stark besetzten Moerser gut geschlagen. Konstantin Cebulla verlor unglücklich gegen den Sieger der Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft, Jurij Vasiljev. Andreas Walter punktete gegen Torsten Mehring. Jörg Riekenbrauk spielte gegen Richard Zahn remis und Dirk Stoppacher unterlag Stefan Kirchner.