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Krefelder SK Turm I - SV Dinslaken I – 15:9

Jugendverbandsliga, Runde 2 am 28. November 2015

Um 13:45 Uhr – viel zu früh – holten wir Matthias und Phillip im Averbruch ab. Von dort aus fuhren wir über die im Ausland berühmte Deutsche Autobahn nach Krefeld in die Johansenaue 1, – dort befindet sich der Krefelder Schachverein in Sichtweite zu einem alten schönen Schloss. Wir waren – dank Matthias ungenauen Berechnungen, was die Zeit angeht – eine halbe Stunde zu früh da. Also mussten wir noch lange auf unsere Gegner warten, doch zum Glück kam Andre Wokrina schnell und machte uns auf.

kaischmid_oktober2013.jpgIch musste an Brett 2 gegen Allessandro Cozzuto spielen.Wir spielten beide ganz gut doch auf einmal gewann er einen Bauern den ich aber wieder zurückgewinnen konnte, weil er einen sehr unvorbereiteten Angriff am Damenflügel begann. Doch danach klaute er mir noch einen Läufer, da ich ihn ohne Deckung an der Front stehen lassen hatte. Ohne meinen Läufer brach meine Verteidigungsstellung nach und nach zusammen, so gewann er schliesslich so die Partie. 1:3


matthiashorstkampf_oktober2013.jpgNach einer sehr unkonventionellen Eröffnung konnte Matthias Horstkamp an Brett 3 gegen Julian Frank-Reuter Raum im Zentrum gewinnen . Doch übersah er schliesslich einen gefährlichen Angriff auf seine Rochadestellung, der damit endete, dass sein Gegner seine Dame genau dort platzieren konnte. Nach 3 weiteren Zügen war Matthias matt. 2:6


annkathrinkempa_juni2014_b.jpgAnnkathrin Kempa spielte an Brett 4 ganz ordentlich gegen Jakob Paul. Sie tauschte viel Material herunter – war vielleicht etwas zu tauschfreudig – und landete in einem ausgeglichenem Spätmittelspiel. Dort übersah sie dann schliesslich einen Spiess und gab folgerichtig auf.  3:9


maxbaik_august2015.jpgMax Baik kam an Brett 6 gegen Sidney Panjer ganz gut in die Partie, entwickelte sich schnell, unterschätzte dann aber einen Bauernangriff auf seinen Damenflügel. Ein Bauer konnte seine Stellung durchschlängeln bis zur Damenumwandlung. Max gab auf. 4:12


philipbrockhaus_oktober2013.jpg?cs=46228b861f21efd1a1a647865f3cd16cc428d0ffdd096e048782d7078b3f83b82bcb09eddb513f0b6349fa37323f5d3843673545cd85f07d8ff9910b8a74bbf8&derivate=usage%3DposterPhillip meinte vorher schon, dass er heute wohl nicht gewinnen würde. Und an Brett 1 gegen Patrick Terhuven kam es auch so: Nachdem der Mannschaftskampf bereits verloren war, bot er in ausgeglichener Stellung bei 1 Std. mehr Bedenkzeit ein Remis an, das der Gegner nicht ablehnte Cool. 6:14


svenschwarz_urlaub2013_b.jpgSven gewann an Brett 5 gegen Julius Hüpkes. Er schreibt: "Mein Gegner hat in der Eröffnung das Zentrum komplett hergegeben, sodass ich meine Bauernkette bis in seine Hälfte ausdehnen konnte, und hat mich meine Entwicklung erst mal machen lassen. Er hat dann einen Schwachpunkt in der Bauerkette auf meinem Königsflügel gefunden, den ich dann mit meinen beiden Türmen mal eben beseitigt habe. Im Folgenden ist er von einer Gabel in die Nächste gerannt, sodass ich mir erst Bauern für lau und später Türme gegen Leichtfiguren abholen konnte. Etwas kniffelig wurde es, als er es dann auf meine Dame abgesehen hatte und ich mich dann nur noch durch einen Damentausch retten konnte. Mit starkem Materialrückstand verlor mein Gegner dann wohl den Esprit, stellte in Zügen, für die er mehr als 20 Minuten Bedenkzeit benötigte, einzügig ein und gab kurz danach auf." 9:15-Endstand


Am Ende luden wir noch Matthias und Phillip ab – Sven und Max fuhren mit Familie Kempa – und alles war gut.

Wir danken den Familien Kempa und Schmid für den Fahrdienst.

[Bericht: Kai Lächelnd Schmid, Portraits: Archiv]