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SV Dinslaken III - SF Düsseldorf-Süd 2,0:6,0

Verbandsklasse am 13. November 2016


Totensonntag – an diesem Termin fand die Nachholpartie der Verbandsklasse zwischen den beiden Mannschaften statt. Grund für die Verlegung war eine Terminkollision mit unserer zweiten Mannschaft. Tja, und an diesem Tage sind einige Aktivitäten erst ab 13:00 erlaubt, u.a. Zirkusveranstaltungen.

    ... Vereinsintern wurde übrigens gemutmaßt, dass es sich bei den Spielen der Dritten Mannschaft um eben solche Veranstaltungen   
        handelt...

Zurück zum Sportlichen: Der späte Beginn verschaffte Mannschaftsführer Dieter noch die Möglichkeit, den kurzfristigen Ausfall von Norbert Hickl zu kompensieren, Hans-Peter Müller, der nach eigener Aussage um 10:00 noch nicht spielfähig gewesen wäre, sprang in die Bresche. Außerdem spielte Thomas Rauer aus der Vierten.
Der Gast aus Düsseldorf, vom Papier her hoher Aufstiegsfavorit, mußte ebenfalls zwei Ersatzleute aus tieferen Mannschaften einsetzen, an diesen beiden Brettern waren wir nominell fast ebenbürtig, aber an den oberen sechs Brettern deutlich benachteiligt.

Unglücklicherweise waren es genau die beiden letzten Bretter, an denen wir recht schnell mit 0-2 in Rückstand gerieten: Hans-Peter Müller büßte an Brett 8 zwei Bauern ein, geriet dann in eine verheerend wirkende Kreuzfesselung, konnte sich daraus irgendwie befreien, aber das entstehende Endspiel mit den Minusbauern war gegen Jürgen Pfister nicht zu halten. 0:1

Thomas Rauer geriet zu Beginn der Partie an Brett 7 unter den starken Druck von Stefan Barb, konnte sich daraus aber befreien. Einige Zeit später büßte er aber einen Bauern ein und kreierte danach eine Art Selbstmatt...also 0:2.

Frank Hamann versuchte an Brett 1, seinen jungen, starken Gegner Julius Chittka mit kreativer Eröffnungswahl aus dem Konzept zu bringen, was auch halbwegs zu Gelingen schien. Dann jedoch meinte er, taktisch mit Hilfe eines Bauernopfers die gegnerische Dame für Turm und Läufer zu gewinnen. Leider nicht wirklich...stattdessen entstand ein Endspiel 2T+L+6B gegen 2T+2S+4B, welches bei hartnäckiger Verteidigung sogar noch gewisses Remispotential hatte, doch dies erreichte Frank heute auch nicht, also 0:3.

Auch die verbleibenden Stellungen gaben wenig Anlass zu Optimismus, besser stand eigentlich nur Franz Bredendick, der eine schöne Angriffsstellung hatte, alle anderen standen eher nachteilig, aber noch nicht verloren.

Die nächste entschiedene Partie war diejenige von Markus Lengtat an Brett 3: Trotz starker Gegenwehr musste er sich letztendlich seinem übermächtigen Gegner Vladimir Kontorovitch beugen. 0:4.

Als dann auch Dirk Hölschers letzte Schwindelversuche an Brett 5 gegen Dirk Hünemeyer nicht fruchteten und so das 0:5 zu konstatieren war, gab es schon schlimmste Befürchtungen...

Dann aber endlich ein Lichtblick: Franz Bredendicks Gegner Norbert Hamm konnte alle Angriffsversuche abblocken und seinen Springer prominent auf dem 6. Brett platzieren, kam dann aber auf die Idee, seinen König Richtung Damenflügel zu bewegen, wo er dann von Franz mithilfe eines Qualitätsopfers erlegt wurde – ganz starke Vorstellung von Franz! "Nur" noch 1:5.

Stefan Gilles stand eine Weile unter Druck, u.a. konnte sein Gegenüber André Hoffmann beide Türme auf die zweite Reihe bringen (die sogenannten "blinden Schweine"), da Stefan aber immer ausreichend Gegendrohungen auf den gegnerischen König hatte, endete die Partie an Brett 4 unentschieden, 1½:5½.

Dieter Ollesch wurde an Brett 2 stundenlang  von Christian Tagsold "massiert" – natürlich keine Wohlfühlmassage –, u.a. stand sein Isolani unter Beschuss. Kurz vor der Zeitkontrolle gelang es Dieter aber, sich mit mehreren Figurenabtäuschen zu entlasten, und es entstand ein Endspiel Springer gegen Läufer mit beiden Randbauern, auch hier wurde Dieter weiterhin ordentlich geknetet, er schaffte es aber trotzdem ebenfalls in den Remishafen.  2:6.

Eine sicherlich deutliche, aber auch zu erwartende Niederlage. Die benötigten Punkte gegen den Abstieg müssen einfach in anderen Begegnungen geholt werden...

[Bericht: Frank Hamann]