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SV Dinslaken II - SV Wesel 5,5 : 2,5

Regionalliga, Runde 2 am 02.10.16


Sieg im Nachbarschaftsduell

In der zweiten Runde der Regionalliga trafen wir auf die Lokalrivalen vom SV Wesel, eine immergrüne Begegnung. Da beide Mannschaften ihre Auftaktpartien verloren, hatte das Match einen richtungsweisenden Charakter – der Verlierer würde lange Zeit am Tabellenende kleben. Wir mußten Danny Franke ersetzen, dafür gab Mathias Mroczek seine Saisonpremiere. Wesel bot einen ihrer zwei niederländischen Fremdenlegionäre auf, Martin Valkyser – quasi ein Schachphantom – spielte erstmals seit Ewigkeiten, zudem zwei Spieler aus der 2.Mannschaft.

Wir kamen gut aus den Startlöchern, nach circa einer Stunde standen wir an den Brettern 6 und 8 bequem bis deutlich besser (Dirk und Mathias).

In Führung brachte uns aber Jörg Riekenbrauk, der an Brett 4 einen Schnitzer seines Gegners Thomas Dickmann vernichtend ausnutzte. 1:0

Da an den Sorgenbrettern 2 (Philip) und 3 (Kai) noch alles im Lot war, keimte berechtigterweise Optimismus auf den Mannsschaftserfolg auf. Wie so häufig klärte sich kurz nach der Zeitkontrolle das Geschehen.

Konstantin Cebulla, gesundheitlich ein wenig geschwächt, remisierte an Brett 1 mühelos ein Doppelturmendspiel gegen Olav Schoonenberg. 1½:½

Philip Brockhaus verlor leider in einer Igel-Stellung und in Zeitnot die Übersicht und musste gegen Martin Valkyser aufgeben. 1½:1½

Der kurzzeitige Ausgleich blieb aber nicht lange bestehen. Aus den guten bis gewonnenden Stellungen der unteren Wettkampfhälfte – Roland Drescher gegen Oskar Braun, Dirk Stoppacher gegen Mirko Kupinski, Timo Volkmann gegen Manuel Heirich, Matthias Mroczek gegen Ingo Schilberg – destillierten wir sage und schreibe 4 volle Punkte: 5½:1½

Das machte den Mannschaftssieg perfekt. So fiel es nicht mehr ins Gewicht, dass der sich an Brett 3 tapfer verteidigende Kai Waldmann in einem schlechten Läufer-Springer-Endspiel gegen Dieter Bohnes die Waffen strecken musste. 5½:2½

Fazit: Super Leistung, enorm wichtige Punkte gegen den Abstieg und ein schöner Prestige-Sieg im Lokalderby.

[Bericht: Norbert Raygrotzki]