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SV Dinslaken III - Velberter SG I 1,5 : 6,5

Verbandsklasse, Runde 4 am 6. Dezember 2015

Vor der Saison hätte sicherlich niemand damit gerechnet, dass ausgerechnet der SV Dinslaken in der bereits fortgeschrittenen Verbandsklasse ein Spitzenspiel bestreiten würde. Aber so kam es. Als Tabellenzweiter trafen wir in Runde 4 auf den Tabellenersten aus Velbert, von dem uns nur ein Brettpunkt trennte.

Vor dem Beginn des Mannschaftskampfes mußten noch größere Umbauarbeiten durchgeführt werden, da gleichzeitig auch die Viererpokalbegegnung zwischen Dinslaken und Rheinberg in unseren Räumen beherbergt werden mußte. Dies geschah jedoch, da unsere Spieler frühzeitig anwesend waren, in harmonischer und stressfreier Atmosphäre, und rechtzeitig konnten beide Begegnungen eingeleitet werden.

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  Zunächst endete die Partie von Markus Mühlbacher an Brett 6 gegen Helmut Krüger durch das Rauchen der Friedenspfeife. 

  Markus schreibt: "Meine Eröffnungswahl war nicht gut genug, um als Weißer den Anzugsvorteil langfristig festhalten zu
  können. Nach dem Abtausch der weißfeldrigen Läufer war nach wenigen Zügen eine ausgeglichene Stellung entstanden, in
  der beide Seiten keine klaren Gewinnideen hatten. Bevor ich die Stellung überziehe, war für mich die Punkteteilung die beste Option. "

  ½:½

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  Anschließend reichte Markus das Kalumet direkt weiter an seinen Sitznachbarn Dirk Hölscher, der an Brett 7 gegen Torben
  Steinhauer dasselbe Ergebnis erzielte.

  1:1


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 So weit, so gut! Jetzt aber entwickelten sich die Dinge leider abwärts.

 Dirk Stoppacher hatte es an Brett 1 mit Joachim Conrad zu tun. 


Er konnte auch gut mithalten, und erreichte schließlich in Zug 25 folgende Stellung:

conrad-stoppacher_25w.jpg  Stockfish bewertet diese Stellung übrigens mit leichtem Vorteil für Schwarz, und schlägt 25. ... Td8
  vor. 

  Das war sogar der Zug, an dem Dirk die meiste Zeit rumüberlegte, aber stattdessen spielte er

  25. ... Dd8??

  und noch im Zurückziehen der Hand dachte er: "Was habe ich denn da für einen Blödsinn 
  gemacht?
"

  Der Gegner spielte zügig 26. Lxc5, und danach war mit einer Figur weniger für Schwarz nicht viel zu
  wollen.

  1:2



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  An Brett 4 hatte Stefan Gilles es mit Peter Högström zu tun. Beide Spieler gingen jedem Risiko weiträumig aus dem Weg,
  und verzahnten lieber ihre Bauernketten, so dass zum Ende nichts mehr ging. 

  Stefan schreibt: "Bin mit meiner Leistung ebenfalls nicht zufrieden ... habe heute ohne Elan gespielt und demzufolge
  'nur' ein unspektakuläres Remis geholt."  1½:2½

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  Der Einzige, der über seine Leistung noch unzufriedener war als der Berichterstatter, war Markus Lengtat wegen seiner
  Partie an Brett 3 gegen Horst Szymaniak. Ob dies gerechtfertigt ist, kann nur er selbst beantworten, seine Partie hat er
  niemanden sehen lassen. 1½:3½



thomasrauer_juni2013.jpg

  An Brett 5 blieb Thomas Rauer gegen Detlef Schönen aufgrund unsauberer Eröffnungsbehandlung ohne Chancen. Der
  Gegner baute seinen Vorteil kontinuierlich aus und holte verdient den vollen Punkt, und wurde für die Gäste beide
  Mannschaftspunkte. 1½:4½



detlevschlereth.jpg  An Brett 8 hatte Detlev Schlereth gegen Holger Busacker eine ganz aussichtsreiche Stellung erreicht. Da die Mannschaft
  allerdings verschüttet zu werden drohte, spielte er auf Risiko, opferte einen Damenflügelbauern für Angriffsspiel. Allerdings
  spielte sein Zeitverbrauch nicht mit. Die Zeitnotphase kostete ihn eine Figur, und so war die Aufgabe in Zug 43
  gerechtfertigt. 1½:5½


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  Ein ähnliches Schicksal traf auch Dieter Ollesch an Brett 2 gegen Ernst Gillessen. Er mußte seinem Alter Tribut zollen, und
  so fiel in Zug 27 in völlig verteidigungsfähiger Stellung sein Blättchen. 1½:6½



Das Ergebnis hört sich auf den ersten Blick katastrophal an. Aber eigentlich liegt es in der Nähe der rechnerischen Punkteerwartung. Das Erstaunliche ist, dass uns das erst in Runde 4 wiederfährt, und es heißt nur, dass wir höchstwahrscheinlich diese Saison nicht aufsteigen. In der nächsten Runde sollten wir uns gegen PSV Duisburg wieder auf unsere Qualitäten besinnen, dann klappt es auch wieder mit dem Punktemachen.



[Bericht: Dirk Stoppacher, Portraits: Archiv, Philipendula]