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SV Dinslaken II - Düsseldorfer SK III 6,0 : 2,0

Verbandsliga, Runde 7 am 22. Februar 2015

Um es vorweg zu nehmen: die zweite Mannschaft hat wieder gewonnen, und wieder wurde es am Ende deutlich: 6:2 gegen die Drittvertretung des DSK! Damit befindet sich unsere Truppe auf dem dritten Platz der Verbandsliga, und der Tabellenzweite aus Wermelskirchen wird noch unser Gegner sein und ist somit noch in Reichweite.

Und das nach diesem Auftakt mit zwei Niederlagen...gut, dass der Vorstand nicht nervös geworden ist und den Coach gefeuert hat, beim Fußball soll das ja durchaus üblich sein!

Doch der Reihe nach: der Berichterstatter durfte nach überlebter Nachtschicht dankenswerterweise ausschlafen, und konnte sich so ab 13:00 dem Spielgeschehen widmen. Und tatsächlich: alle 8 Partien liefen noch! Beim schnellen Überblicken sah ich zwei vorteilhafte Stellungen (Philip, Norbert), zwei, die ich eher kritisch einstufte (Jörg, Markus). Draußen sprach ich mit Kiebitz Christof, der mir mal wieder bewies, dass ich keine Ahnung habe, denn er kündigte richtigerweise den deutlichen Sieg an...

Vor der Saison bei Betrachtung der Mannschaftskader hatte ich den DSK III eigentlich in der oberen Tabellenhälfte verordnet, und obwohl diese Mannschaft derzeit die rote Laterne der Liga repräsentiert, war ich von einem ausgeglichenen Kampf ausgegangen. Beide Mannschaften konnten nicht in Bestbesetzung antreten, so durften unsere Bezirksliga-Helden Markus und Detlef beweisen, auch verbandstauglich zu sein.

Bereits kurz nach meinem Erscheinen die ersten Entscheidungen: Philip hatte Dame gegen Turm und Springer, und diese war auch noch tief in die gegnerische Stellung eingedrungen, und erzwang so den Gewinn des Springers-1:0.

Jörgs gefühlt ungemütliches Endspiel verflachte dann jedoch schnell in ein ausgeglichenes Turmendspiel- 1,5:0,5.

Fast zeitgleich dann das Remis von Markus- der Gegner gab seinen Mehrbauern für Öffnung einer Linie, Markus nahm dann einen Turm und ließ das Dauerschach zu- 2:1

...und der Sieg von Norbert, der zwar einen Bauern weniger hatte, die offene Königstellung seines Gegenübers diesem aber irgendwann nur die Wahl ließ, entweder die Dame zu geben oder mattgesetzt zu werden (er entschied sich für letzteres)- 3:1.

Spannend wurde es nicht mehr: Ralf hatte einen riesigen Bedenkzeitvorteil, und nur er konnte in verschachtelter Struktur die Stellung verstärken. Sein Gegner gab in Zeitnot auf, da er glaubte, einen taktischen Einschlag zulassen zu müssen. Dieser stellte sich zwar als Hirngespinst heraus, die Stellung war aber trotzdem kaum zu verteidigen- 4:1.

Auch Kai gewann dann seine Partie, in der er nicht gut aus der Eröffnung gekommen ist, aber mit fortschreitender Zeit (besonders der gegnerischen) wurde seine Stellung immer besser; er gewann eine Qualität und konnte in ein einfach gewonnenes Endspiel abwickeln- 5:1.

Detlef an Brett 8 hatte immer die Kontrolle über seine Partie, nach Öffnung des gegnerischen Königsflügels konnte er reichlich Material einsammeln...6:1.

Leider musste nur Danny am Ende seinem jugendlichen Gegner gratulieren, dieser gewann irgendwann die Überhand und er konnte zentrale Freibauern bilden, die gestützt vom Läuferpaar die Partie entschieden- 6:2.

Ich glaube, wir haben derzeit so einen Lauf, wir würden sogar unsere erste Mannschaft in Bedrängnis bringen...

[Bericht: Frank Hamann]