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Bezirksklasse

Runde 7, 13. Mai 2012: SV Dinslaken III - SF Turm Spellen 4,5 - 3,5

Gleichzeitig mit der Landtagswahl entschied sich auch das Wohl und Wehe zwischen Dinslaken und Spellen. Zwei Ereignisse, die gleichermaßen die politische und sportliche Landschaft in Europa zu erschüttern vermögen. Naja, nicht ganz, klingt aber schön dramatisch, oder? In Wahrheit ging es zwischen den beiden Mannschaften nur noch um Ergebniskosmetik. Trotzdem wurde der Ausgang noch einmal spannend. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an. In Spellen fehlten Josef Dyllong und Alfred van der Linde, in Dinslaken glänzten Markus Lengtat und Markus Mühlbacher durch Abwesenheit.

Zunächst einigten sich Franz Bredendick und Eduard Rosenberger an Brett 4 auf Punkteteilung. Zu diesem Zeitpunkt hatte Franz nach eigener Aussage leichten Nachteil, und war über den halben Punkt nicht ganz unfroh. ½:½

An Brett 8 gestalteten die beiden Ersatzspieler Julian Reusch und Yasmin Moseler die Partie höchst dramatisch. Zunächst konnte Julian mit einem Bauern zwei Leichtfiguren aufgabeln. Daraus ergab sich aber kein erzwungener Materialgewinn. Yasmin verteidigte sich aber nicht genau, sondern gab die Figur trotzdem ab. In der Folge baute Julian seinen Vorteil sowohl positionell als auch materiell aus, konnte die Stellung bis zu einem Endspiel vereinfachen, ... und stellte dann die Figur wieder ein. Jetzt drehte sich die Partie noch einmal komplett bis zu einer Gewinnstellung für Yasmin, in der sie dann ein Remis anbot. Enttäuscht über die verpaßte Gelegenheit machte Julian sich rasch auf den Heimweg, in der Absicht, sich "die Kugel zu geben". Ich hoffe, die aus Schokolade mit der Gold-Alu-Hülle. 1:1

An Brett 5 traf Dirk Ratzkowski auf Yasmins Vater Norbert Moseler. Auch hier kam es zur Punkteteilung. Man nehme dem Ratzkowski die Springer weg, behalte selber einen über, und schon wird der Tiger zum Stubenkater. 1½:1½

An Brett 6 gelang es Thomas Rauer, seinem Gegner Dirk Neuhaus ein paar schwierig zu knackende Nüsse aufzugeben. Dabei war der Gewinn der Qualität sicher hilfreich. Jedenfalls scheiterte der Gegner an der ersten Zeitkontrolle. 2½:1½

An Brett 2 traf Rückkehrer Stefan Gilles auf Rückenkehrer Christian Kaufung. Nach eigener Aussage hatte Christian die Eröffnung zu schnell und oberflächlich behandelt, und kam "bescheiden" aus der Eröffnung. In der Folge gewann Stefan Material, - Kleinvieh macht auch Mist -, bei aussichtsreicher Stellung, und geriet in einen Mattangriff, den er sich nicht bis zum Ende zeigen ließ. 2½:2½

Auch nach bislang fünf beendeten Partien konnten die Spellener die Begegnung also spannend gestalten. Daran änderten auch die folgenden beiden Partien nichts.

An Brett 7 spielte Michael Cebulla gegen Jugendspieler Jonas Moritz aus der zweiten Garnitur der Spellener. Jonas konnte bereits im Oktober in der Kreisligabegegnung den Dinslakener Alexander Itermann in Bedrängnis bringen und ihm ein Remis abtrotzen. Auch gegen Michael gestaltete er die Partie bis fast zum Schluß ausgeglichen, ging sogar mit leichtem Vorteil in das Turmendspiel. Dort allerdings konnte Michael seine Spielerfahrung und seine Endspielkenntnisse voll ausspielen und die Partie nach Hause holen. 3½:2½

Nikola Lajic hatte dagegen an Brett 3 gegen Roland Kollecker nicht so viel Glück. Auch bei ihm muß man bei zwei Minusbauern vom schlechteren Turmendspiel sprechen, aber der Gegner verfügt selbst über ein hohes Maß an Spielerfahrung und ließ nichts mehr anbrennen. 3½:3½

Die Lage hatte sich also auf das Ergebnis der beiden Mannschaftsführer und Vereinsvorsitzenden Hans-Dieter Ollesch und Martin Witthans am Spitzenbrett zugespitzt. Wieder kam es zu einem Turmendspiel, diesmal war der Vorteil aber auf Dinslakener Seite. Dieter kämpfte mit Turm, Läufer und einem vorgerückten Randfreibauern gegen einen Turm und zwei Freibauern. Leider blockierte der eigene Turm das Umwandlungsfeld, aber immerhin war der Läufer der Richtige. Trotzdem war kein klarer Gewinnweg auszumachen. Konsequenterweise bot der Gegner mehrfach Remis an, was Dieter aber ablehnte. Er war sich sicher, das Endspiel zu gewinnen. Hat es wahrscheinlich zu kompliziert gemacht, wollte aber auf keinen Fall durch einen unbedachten Patzer verlieren. Schließlich mußte Martin den Turm für den Bauern hergeben, um die Umwandlung zu verhindern, und dann war der Materialvorteil für Dieter einfach zu groß. 4½:3½

Insgesamt also ein toller Kampf beider Mannschaften zum Saisonende mit einem etwas glücklichen Sieg für Dinslaken. Wir wünschen den Gegnern aus Spellen aber eine gute nächste Saison.

[Dirk Stoppacher]


Runde 6, 01. April 2012: SK Turm Rheinberg II - SV Dinslaken III 3,5 - 4,5

Recht schnell konnte Markus Lengtat seine Serie in dieser Saison fortsetzen und an Brett 3 gegen Leonard Rameker gewinnen. Markus hat damit 5,5 Punkte aus 6 Runden, eine schöne Punkteausbeute. 1:0

Auch Thomas Rauer konnte an Brett 7 an seine guten Leistungen anknüpfen und gegen Dr. Horst Menzel den vollen Punkt einfahren. 2:0

Dirk Ratzkowski teilte sich den Punkt mit dem an Brett 5 konzentriert spielenden Jugendspieler Peter Winkel. 2½:½

In der Folge mussten sich Michael Cebulla an Brett 8 gegen Simon Thölke und Markus Mühlbacher an Brett 6 gegen André Bücken ihren Gegner geschlagen geben. Die beiden lagen im Wettbewerb "Finde den schlechtesten Zug" nahezu gleichauf, leider spielten die Gegner bei diesem Wettbewerb nicht mit. 2½:2½

Durch eine konzentrierte Leistung und eine Menge Kampfgeist konnte Franz Bredendick seine Partie gegen Philipp Klapwijk an Brett 4 trotz eines zwischenzeitlichen Minusbauern gewinnen und die Dinslakener wieder in Führung bringen. 3½:2½

Nun fehlte noch ein halber Punkt zum 4,0 - 4,0, welches für den Aufstieg reichen würde. Stefan Gilles verlor überraschend seine Partie am ersten Brett gegen Alexander Buhren, nachdem eigentlich alles nach einem Sieg für Stefan aussah. 3½:3½

Jetzt hing alles an der letzten Partie von Nikola Lajic. Dieser ließ aber an Brett 2 gegen Heinz Maas nichts anbrennen und konnte mit Mehrläufer im Bauernendspiel seine verbunden Freibauern nach vorne treiben. Das wollte sich der Gegner dann aber nicht mehr so genau angucken. Endstand: 4½:3½

Zwar etwas knapp aber ein auf jeden Fall verdienter Sieg. Damit ist der Aufstieg in die Bezirksliga perfekt! Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat es die dritte Mannschaft des SV Dinslaken geschafft, in die Bezirksliga aufzusteigen, in der vor einigen Jahren auch die erste Mannschaft zeitweise beheimatet war. Dazu herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft! Die Rheinberger müssen nun in der letzten Runde gegen SV Wesel V mindestens ein 4 : 4 erreichen, um ebenfalls in die Bezirksliga aufzusteigen.

[Markus Mühlbacher]


Runde 5, 26. Februar 2012: SF Moers III - SV Dinslaken III 3,0 - 5,0

Den Grundstein zum Aufstieg in die Bezirksliga hat unsere dritte Mannschaft bei den Schachfreunden Moers gelegt. Markus Lengtat, Thomas Rauer und Ersatzmann Philip Brockhaus konnten ihre Partien souverän gewinnen. Vier Remisen von Hans-Dieter Ollesch, Stefan Gilles, Dirk Ratzkowski und Markus Mühlbacher rundeten das Ergebnis ab. Im nächsten Kampf gegen SK Turm Rheinberg II können die Dinslaken mit einem Sieg den Aufstieg so gut wie klar machen. [Markus Mühlbacher]


Runde 4, 29. Januar 2012: SV Dinslaken III - SV Wesel IV 6,0 - 2,0

Einen nie gefährdeten Sieg hat unsere dritte Mannschaft gegen die Vierte des SV Wesel erreichen können. Die Weseler traten in Unterzahl an und Dieter Ollesch und Stefan Gilles holten alleine durch ihre Anwesenheit an den Brettern 1 und 2 einen 2:0-Vorsprung heraus.

Durch einen schnellen Sieg von Nikola Lajic an Brett 3 gegen unseren ehemaligen Vereinskameraden Norbert Hickl konnte die Führung auf 3:0 ausgebaut werden.

Thomas Rauer erhöhte durch ein Grundlinienmatt gegen Sarah Höpken an Brett 7 auf 4:0.

Somit reichte ein Remis von Franz Bredendick gegen Erwin Rudi an Brett 5 um alles unter Dach und Fach zu bringen. 4½:½.

Michael Cebulla musste sich an Brett 8 dem starken Ersatzspieler Michael Schleich leider geschlagen geben. 4½:1½

Markus Mühlbacher gewann souverän mit einem durchschlagenden Königsangriff gegen Alexander May.5½:1½

Markus Lengtat stand im Endspiel eigentlich besser, gab seine Partie gegen Florian Ebbers jedoch remis, da der Mannschaftskampf bereits entschieden war. 6:2

[Markus Mühlbacher]


Runde 3, 27. November 2011: Schachverein Wesel V - SV Dinslaken III 1,5-6.5

Für Dinslaken punkteten Stefan Gilles, Nikola Lajic, Markus Lengtat, Franz Bredendick, Thomas Rauer und Michael Jakubowski (jeweils 1,0) sowie Michael Cebulla (0,5). 

[Markus Mühlbacher]


Runde 2, 25. September 2011: SV Dinslaken III - SCC Moers 6,5 - 1,5

Die Dinslakener Erfolgsserie hält an. Im zweiten Mannschaftskampf in Folge konnte sich die Dritte deutlich durchsetzen.

Dirk Ratzkowski, Franz Bredendick und Markus Lengtat konnten ihre Partien gegen Khosro Safaie (Brett 5), Ruzdi Bunjaku (Brett 4) und Srecko Stefanowski schnell gewinnen. 3:0

Thomas Rauer und Michael Cebulla teilten sich die Punkte mit ihren Gegnern, so dass Dinslaken III schnell mit 4:1 in Führung ging.

Der Sieg von Markus Mühlbacher sicherte dann die zwei Mannschaftspunkte für den SVD. Zwischenstand: 5:1

In den verbleibenden Partien holte Hans-Dieter Ollesch an Brett 1 gegen Eberhard Prengel einen vollen und Stefan Gilles an Brett 2 gegen Reinhard Laugs einen halben Punkt zum 6½:1½ Endstand.

[Markus Mühlbacher]


Runde 1, 11. September 2011: SF Lohberg - SV Dinslaken III 2,0 - 6,0

Einen gelungenen Saisonauftakt kann unsere dritte Mannschaft verzeichnen.

Zunächst ging Dinslaken durch zwei kampflose Punkte - die Gegner von Michael Cebulla und Michael Jakubowski an den Brettern 6 und 8 sind nicht erschienen - in Führung. 2:0

Diese konnte Philip Brockhaus an Brett 7 gegen Detlef Schmidt weiter ausbauen. 3:0

Im Anschluss verlor Franz Bredendick seine Partie an Brett 3 gegen Gerd Stets. 3:1

Dafür konnten Stefan Gilles und Markus Mühlbacher an den Brettern 1 und 4 gegen Ali Acabuga und Orhan Odabas voll punkten und den Mannschaftserfolg vorzeitig sicherstellen. 5:1

Markus Lengtat gewann seine Partie an Brett 2 gegen Ismail Baskaya, während sich Thomas Rauer an Brett 5 seinem Gegner Jürgen Krull geschlagen geben musste. 6:2

[Markus Mühlbacher]