Gegen den Tabellenführer aus Mönchengladbach gab´s am 10. 11.2019 die nächste unnötige Niederlage.

Den schwersten Gegner hatte Norbert an Brett 1 erwischt, Krause mit DWZ 2113. Dennoch hat er sich ganz lange toll gehalten, ist vieleicht sogar besser aus der Eröffnung herausgekommen und musste sich erst im Endspiel geschlagen geben.

Ich selbst hatte es mir Dr. Fischer ( DWZ 1960) zu tun, der aus meiner Sicht ausgesprochen passiv agierte. Lange Zeit haben wir beide versucht, unsere Stellung zu verbessern, wobei ich immer etwas druckvoller stand. Nachdem ich absehen konnte, dass der Kampf für uns verloren war, habe ich ihm ein remis angeboten. Von ihm abgelehnt hat er die Stellung geöffnet, beide Türme und die Dame abgetauscht, dabei aber übersehen, dass ein Bauer verloren ging. Damit war die Partie gelaufen. Nach einigen verzweifelten Ausgleichsversuchen musste er die Partie aufgeben.

Stefan war zwar leicht DWZ besser, fand aber einfach keinen Weg, den Gegner zu packen, remis!

Markus hatte es mit der um ca. 100 DWZ-Punkte besseren Frau Fischer zu tun und stand eigenlich immer leicht besser. Im Endspiel gelang es ihm dann, einen Bauern durchzudrücken, 1-0 .

Auch der Gegner von Dirk Hölscher, ein Jugendspieler, war rangmäßig leicht besser. Dennoch hatte ihn Dirk sehr schnell am Wickel, konnte den König in der Mitte festmauern und eine schöne Fesselung aufbauen. Leider versäumte er es dann aber, sofort den Druck zu erhöhen und die Linien zu öffnen. Anstatt eines klaren Gewinns , konnte sein Gegner den Angriff stoppen und aufgrund Materialvorteils letztendlich gewinnen. Für mich war das die spannendste Partie des Mannschaftskampfes.

Mohamad, eigentlich unsere Geheimwaffe trotz 150 DWZ-Punkte weniger, stand zwar immer materialmäßig ausgeglichen, hatte sich aber zu sehr in die Devensive drängen lassen. So wurde der Druck des Gegners immer größer, letztendlich war die Stellung nicht mehr zu halten, 0-1 .

Einen rabenschwarzen Tag hatte Uwe erwischt. Was da in der Eröffnung schief gegangen ist, habe ich nicht gesehen. Jedenfalls stand er schon ziemlich platt, als ich nach etwa einer halben Stunde zu ersten mal schaute. Da sein Gegner mit DWZ 1628 nicht gerade der Überflieger war, habe ich gehofft ,er könne sich irgendwie noch aus der verkorksten Eröffnung herausmogeln. Leider umsonst, 0-1.

Wie wenig DWZ tatsächlich bedeuten , musste der Gegner von Christian Jakob- ein neues Mitglied im Verein mit DWZ 1130 -

leidvoll erfahren. Christian hatte ein fulminantes Angriffsspiel auf den König gestartet und den Gegner massiv unter Druck gesetzt. Da hilft dann auch eine DWZ von 1684 nicht, ein verdienter Sieg von Christian. Die Partie würde ich mir gerne noch `mal genauer ansehen.

Auch wenn wir mit 0 Punkten unten stehen, glaube ich nicht, dass wir absteigen, dazu waren wir bislang immer zu knapp dran. Dass wir demnächst unseren Stoppi wieder einsetzen können, wird uns sicherlich helfen.

Hans-Dieter Ollesch