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Dramen auf dem Schachbrett - Gute Stimmung im Spielsaal

Turnierbericht

Nach dem bereits sehr angenehmen Turnier des Vorjahres hatten wir uns einige Änderungen überlegt. Wir hofften, das Turnier noch attraktiver zu machen. Zunächst einmal haben wir die Laufzeit auf ein einzelnes Wochenende gelegt, das wir komplett in Beschlag genommen haben, anstelle von mehreren Sonntagen nacheinander. Da wir mit einer gegenüber dem Vorjahr größeren Teilnehmerzahl kalkuliert haben, sind wir außerdem vorübergehend in das Schützenheim des BSV Eppinghoven umgezogen, nicht übermäßig weit von unserem Vereinsheim entfernt. Aufgrund einiger kurzfristiger Teilnehmerabsagen konnten wir die Teilnehmerzahl leider nicht wesentlich vergrößern. Schade eigentlich - für die vielen Nichtteilnehmer. ;-)

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Einlauf der Gladiatoren vor den Spielen im Circus Maxim..., ähm BSV-Schützenheim

Schiedsrichter Holger May, der in wenigen Wochen seine Prüfung zum FIDE-Schiedsrichter ablegen wird, hatte das Turnier immer gut im Griff. Und auch die Teilnehmer trugen wesentlich zu einer harmonischen Turnieratmosphäre bei. Ein Teilnehmer meinte, sich über eine Niederlage künstlich aufregen zu müssen. Er sorgte mit seinen Tiraden für eine hübsche Portion allgemeiner Heiterkeit, und leistete so ebenfalls einen Beitrag zur guten Stimmung.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau Kootz und Frau Baik, die uns mit belegten Brötchen und selbstgemachten Frikadellen versorgt haben.


r4_brett2.jpgAufgrund der Ratingzahlen bestand wenig Zweifel daran, dass der Stadtmeistertitel an Christof Sielecki gehen würde. Aber immerhin gelang Jörg Riekenbrauk (Im Bild mit Weiß gegen Philip Brockhaus) in der Schlussrunde das Husarenstück, ihm einen halben Punkt abzunehmen. Folgerichtig belegte Jörg den zweiten Platz.




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Die Entdeckung des Turniers dürfte Lukas Cieslak sein (Im Bild mit Schwarz gegen Turniersieger IM Christof Sielecki). Er trat ohne DWZ an, und durfte nach Siegen gegen Dirk Stoppacher und Louis Borchert sowie einem Unentschieden gegen den neuen Vizestadtmeister Jörg Riekenbrauk mit einer Erstwertung von 1939 nach Hause fahren.


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Die Qual der Wahl hatte Melanie Müdder (Im Bild am mittleren Brett mit Weiß gegen Frank Iser). Nach Turnierende hatte sie sich Anspruch sowohl auf den Jugendpreis U16 als auch auf den Ratingpreis U1500 erspielt. Ein Blick auf die Preisdotierungen half da weiter. Sie nahm den Ratingpreis, und der Jugendpreis ging an Annkathrin Kempa (Im Bild am vorderen Brett mit Schwarz gegen Hans-Peter Müller).








r3_brett5.jpgDirk Stoppacher (am vorderen Brett mit Weiß gegen Jochen Esser) erhielt den Sondertitel "Oberamateur von Dinslaken" ehrenhalber, der von einem Gegner vorgeschlagen wurde. Die übrigen Teilnehmer stimmten dem zu, und so durfte Dirk die zweifelhafte Ehre genießen, häufig so angesprochen zu werden. Seine Partien zeichneten sich durch eine Abwesenheit feiner Spieltechnik aus. Stattdessen erzielte er seine Punkte eher durch Zähigkeit und reine Sturhei ... ähm, Willenskraft.







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Gruppenbild mit Damen - Unsere Preisträger: Von links Jörg Riekenbrauk (2. Platz), IM Christof Sielecki (1. Platz), Annkathrin Kempa (Jugendpreis U15), Philip Brockhaus (Jugendpreis U20), Melanie Müdder (Ratingpreis U1500 DWZ), Rafael Müdder (3. Platz), Holger May (Schiedsrichter), Dieter Ollesch (Ratingpreis U1800 DWZ).


[Bericht: Dirk Stoppacher, Fotos: Dieter Ollesch, Markus Mühlbacher]