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18 Partien, 4 mal Aljechin, eine Menge Patzer und 2 Preise

Lucopen Lille 2017


Ouverture

2013 Österreich, 2014 Mallorca und Bayern, 2015 Polen und 2016 Slowenien - das waren unsere Ziele im europäischen Ausland in den letzten Jahren. Dieses Mal fiel die Wahl auf Frankreich, genauer gesagt auf Lille, wo der örtliche Schachklub die achte Auflage des Lucopens (LUC=Lille Université Club) ausrichtete. Lille liegt im äußersten Norden Frankreichs, in der Nähe der belgischen Grenze. Die Stadt, dessen Einzugsgebiet rund eine Million Menschen ausmacht, hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Der Strukturwandel von Industrie zu Dienstleistungen und Bildung fällt einem deutlich auf, wenn man durch die Stadt geht und viele junge Gesichter sieht. Kein Wunder, studieren doch mehr als 100.000 Menschen an der örtlichen Universität. 

Nun zum Turnier, das insgesamt 147 Spieler aus 15 Nationen anlockte. Die Besetzung war sehr ordentlich an der Spitze, mit meinen 2441 Elo war ich an 12 gesetzt.

Ronde 1

In den ersten beiden Runden kam das beschleunigte Schweizer System zum Einsatz. Aus diesem Grunde waren die Spielstärkedifferenzen etwas geringer als in den Auftaktrunden üblich. Mein Gegner Francois Vion (Elo 1944) kam mit den schwarzen Steinen gegen meine Englische Eröffnung bereits früh in Schwierigkeiten. Er unterschätzte einen Bauernvorstoß und mußte mit dem König in der Mitte bleiben. Das ging nicht gut aus, ein recht einfacher und sicherer Sieg zum Auftakt. 1:0:0

Jörg Riekenbrauk spielte direkt am Nebenbrett gegen die Nummer 1 von Madagaskar IM Fy Antoine Rakotomaharo(Elo 2424). Die interne Begegnung blieb uns also nur knapp erspart! Jörg spielte mit Weiß und erhielt eine interessante Stellung. Er bot ein Figurenopfer an, dass abgelehnt wurde. Eine schwere Entscheidung für den Favoriten. Er nahm die Figur letztenendes nicht... aber nur um wenig später selber Material zu opfern. Diese Figur hätte nun wiederum Jörg nehmen sollen, was aber alles andere als klar und schon gar nicht einfach war. Die Analyse ergibt Vorteil für ihn, aber bei sehr verworrener Lage. Nachdem diese Chance vergeben wurde ging es nur noch in Richtung des Favoriten, Jörg verlor diese Partie nach gutem Kampf. 0:0:1

Ronde 2

In der zweiten Runde kam es dann zu einer denkwürdige Partie. Ich spielte mit Schwarz gegen Oriane Soubirou (Elo 2085). In der Eröffnung brachte ich eine Überraschung (1 e4 d6) und bekam genau die gewünschte Stellung: Gegen eine durchaus trickreiche Taktikerin war alles geschlossen und strategisch. Bereits nach 20 Zügen stand ich etwas besser und nach weiteren Fehlern war es klar gewonnen. Allerdings hatte ich dann wenige Züge vor der Zeitkontrolle die Wahl ob ich Material nehme oder einfach weiter spiele. Das Nehmen war stark, aber mein König ist etwas luftig. Da ich nichts konkretes sah, nahm ich alles weg. Der Computer klettert dann mit der Bewertung in Sphären um die +13 für mich... allerdings musste man noch ein einziges mal aufpassen. In der Schlüsselstellung der Partie gewannen mehr als 10(!) Züge klar. Ich spiele einen anderen Zug und plötzlich ist es "nur" noch klarer Vorteil. Bereits ziemlich irritiert habe ich dann aber eine absolute Halluzination und laufe in ein Matt! Eine derart vorteilhafte Stellung habe ich noch nie verloren, wirklich verrückt! 1:0:1

Jörgs Partie in der zweiten Runde war auch scharf, aber auch recht kurz. Sein Gegner Kurt Moreby (Elo 1645) war bestens vorbereitet und erhielt für eine Qualität einen gefährlichen Angriff. Jörg konnte dann bereits nach wenigen Zügen nichts mehr dagegen unternehmen, dass sein Gegner die Züge wiederholte, anstatt die spielbare Stellung auszukämpfen. 0:1:1

Ronde 3

In Runde 3 wurde dann wieder nach konventionellem Schweizer System gelost. Ich bekam es mit Roger Van DeCraen (Elo 1732) zu tun und entschied mich für 1. e4, um mal etwas Tapetenwechsel zu haben. Aus einer französischen Tarraschvariante bekam ich das etwas bessere Spiel und letztlich auch Gewinnvorteil, als mein Gegner unpräzise rechnete. Nach der Erfahrung der zweiten Runde tauschte ich mit Mehrmaterial einfach alles, was sich bewegte, und gewann das Endspiel. 2:0:1

Jörg spielte in der dritten Runde gegen Emanuelle Dubois (Elo 1838). Die junge Dame nahm ziemlich humorlos Jörgs Gambit in der Eröffnung an und verteidigte sich dann zäh. Nach einigen Abtauschen hatte Jörg einen Aussetzer und verlor einen weiteren Bauern. Das Endspiel war gut, wahrscheinlich auch gewonnen für die Gegnerin, aber nun kam Jörgs bester Zug in der Partie: ein Remisangebot! Nach einigen Minuten des Nachdenkens war ihr aber wohl der Spatz in der Hand wichtiger als die Taube auf dem Dach - angenommen. Wichtig war hier auch sicher der hohe Bedenkzeitverbrauch der Gegnerin und die Sicht auf die Nachmittagsrunde (das war ein Doppelrundentag). 0:2:1

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Ronde 4

Nachmittags ging es dann weiter. Mein Gegner Eric Manet (Elo 1932) spielte die Eröffnung ziemlich verhalten mit Weiß. Ich erhielt früh die Kontrolle über das Feld d4, er hatte einen sogenannten Botvinnik-Aufbau mit c4 und e4 gewählt. Hier nistete sich dann auch alsbald ein Riesenspringer ein, der immer mal lästig nach c2 wechselte. Die Stellung war simpel zu spielen und lag mir. Am Ende war mein Gegner bei materieller Gleichheit praktisch im Zugzwang und konnte das Endspiel nicht mehr halten. Nach der Horrorpartie in Runde 2 hatte ich also wenigstens in der Doppelrunde zwei Favoritensiege geschafft. 3:0:1

Bei Jörg war weiterhin etwas Sand im Getriebe. Sein Gegner Emanuel Seguin (Elo 1567), lehnte Aljechin 1.e4 Sf6 mit 2.Sc3 ab und rührte dann Stahlbeton an. Er machte einfach nichts. Jörg versuchte dann eine Aktion am Königsflügel, die auch durchaus etwas Biß hatte. Dann allerdings verdribbelte er sich und sah das Unheil kommen. Man ahnt fast schon das Ende: er bot remis an, was freudestrahlend angenommen wurde! So standen bei Jörg nach 4 Runden dann eine Niederlage und 3 Remis zu buche. 0:3:1

Ronde 5

Die fünfte Runde war dann zum Glück wieder eine Einzelrunde. Jörg hatte die weißen Figuren gegen Bernard Bezy (Elo 1548)... sollte die
Remisserie nun vielleicht ein Ende finden? Es ließ sich ganz gut an. Der Gegner spielte gegen Jörgs Vorzugseröffnung "kreativ" und stand nach rund 10 Zügen am Rande des Abgrunds. Allerdings gab es nur eine Fortsetzung, die Jörg klaren Vorteil versprach... und die fand er leider nicht. Plötzlich spielte aber der Gegner stark und konnte die Lage ausgleichen. In schon etwas verflachter Lage galt es nun Ruhe zu bewahren und sich nicht auf der Suche nach dem vollem Punkt ins Schwert zu stürzen. Wenige Züge später wurde dann die Geduld belohnt und eine Qualität eingestellt - Punkt für Jörg und damit nun bei 50% der Punkte nach 5 Runden. 1:3:1

Ich hatte den bisher stärksten Gegner zugelost bekommen. Oleg Iolis (Elo 2115) war allerdings eine ziemlich Unbekannte für mich.
Partien gab es nur uralte und auch nichts, was geholfen hätte. Wie sich herausstellen sollte, war meine Eröffnungswahl mit den Zügen 5.h4, 6.h5 und 7.h6 nicht die cleverste. Ich stand zwar gut, aber mein Gegner fand sich auch in der unkonventionellen Stellung zurecht.
Er spielte einige "krumme" Züge, die aber schon eine Idee hatten... und diese übersah ich natürlich! Ich stellte mit einem Zug zwei Bauern ein, die auch noch elementar wichtig für die Stellung waren. Die Position war wirklich komplett verloren, aber man kann ja immer noch hoffen. In der Folge gab es einige simple Wege für meinen Gegner, die aber alle zugunsten von taktischen Tricks verschmäht wurden. Nach einigem Hin und Her war dann die Zeitkontrolle geschafft. Ich hatte drei Bauern weniger und stand laut Computer natürlich auf Abriss. Allerdings versuchte mein Gegner weiterhin, immer die härteste Fortsetzung zu spielen anstatt einfach geschmacklos zu gewinnen. Ich spielte auch weiter, da ich selten jemanden gesehen habe, der so nervös bei einer Partie war.
Dann passierte tatsächlich das Wunder. Er stellte seinen Turm nach d7... und der wurde dann ersatzlos vom Läufer auf h3 genommen! Er stellte einen glatten Turm ein und gab wenig später auf! So habe ich in einem Turnier eine +13 Stellung verloren und eine -5 Stellung gewonnen - kaum zu glauben! 4:0:1

Ronde 6

Runde 6 und 7 bildeten dann wieder einen Doppelrundentag. Jörg hatte einiges Auslosungspech und spielte gegen die 15jährige Mariam Chachiachvili (Elo 1700), die wohl klar zu niedrig bewertet ist. Gegen Aljechin wurde wieder 2.Sc3 gewählt. Jörg hatte diesmal eine Verbesserung gegenüber der dritten Runde auf Lager und erreichte eine lebhaftere Eröffnungsstellung. Wenig später wählte dann aber seine Gegnerin den Kahlschlag und tauschte alles ab, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Das Endspiel war etwas besser für Jörg und bequem zu spielen. In einer kritischen Stellung im Endspiel konnte Jörg dann einmal gewinnen, es war allerdings nicht leicht zu finden bei beidseitig knapper Zeit. Seine Wahl kam mir sehr riskant vor, war aber tatsächlich in Ordnung. Gewinnen konnte man so nicht, aber remis war es am Ende. Ein harter Kampf! 1:4:1

Meinen Gegner würde ich auch nicht unbedingt als Glückslos bezeichnen. Ich spielte mit Schwarz gegen Thibault Real (Elo 2201), einen jungen Belgier, der sich in letzter Zeit enorm verbessert hat. Zu Beginn des Turniers hatte er mich zudem angesprochen und meine Schachvideos und Livestreams gelobt. Ich konnte mir also sicher sein, dass er mein Repertoire gut kennt. So entschied ich mich für eine Überraschung und packte die Französische Verteidigung aus. Gegen diese hatte er in der Vergangenheit Probleme gehabt. So war nicht überraschend, dass er mit 3. Ld3 eine Nebenvariante spielte. Wir erhielten früh eine extrem scharfe Stellung, bei der ich die gute Struktur und er die Angriffschancen hatte. In einer kritischen und ziemlich schwer zu bewertenden Position beging er dann einen Rechenfehler. So konnte ich Material nehmen und trotzdem meinen König verteidigen. Mit der Partie konnte ich ganz zufrieden sein - mal kein dicker Patzer, der alles umdreht. 5:0:1

Ronde 7

In der Nachmittagsrunde wurde mir dann IM Vadim Moiseenko (Elo 2515) zugelost. Ich hatte Weiß und die ohnehin nur kurze Vorbereitung ergab kein klares Bild. Er spielte so ziemlich alles, also konnte man auch gleich den Computer ausschalten. Am Ende erhielten wir dann eine Stellung, die typischerweise aus Damenindisch/Katalanisch/Englisch entstehen kann: Hängebauern auf d5/c5 für meinen Gegner. In der konkreten Version war das für mich recht angenehm zu spielen, mir fehlte allerdings konkrete Erfahrung mit dem Stellungstyp. Ich ließ dann auch etwas Vorteil aus und übersah bei meiner gewählten Fortsetzung einen Zwischenzug, was direkt Probleme machte. Wenig später machte ich noch einen weiteren Fehler und es war schon aus. Eine schlechte Partie von mir, die aber auch von meinem Gegner sehr präzise vorgetragen wurde. In diesem Turnier erzielte er seine zweite GM-Norm und sollte sicher den Titel bald erhalten. 5:0:2

Jörg hatte es in dieser siebten Runde mit Amir Pourrahnama (Elo 1739) zu tun, der sich als schwieriger Gegner erwies. Problematisch waren hier nicht nur zum Teil die Züge, sondern auch die immer wieder sehr irritierenden, lauten Räuspergeräusche, die der Gegner von sich gab. Die Partie war extrem kompliziert, nachdem der Gegner die Qualität geopfert hatte. Tatsächlich geschah das eher ungewollt, stellte aber hier sogar eine gute Wahl dar. In den aufkommenden Komplikationen hätte der Gegner tatsächlich einmal Vorteil erhalten können, allerdings war das alles andere als trivial zu finden. Jörg fand sich in der unkonventionellen Stellung viel besser zurecht und gewann sehr klar - schnell ging es aber nicht, da auch nach Damenverlust noch fröhlich weitergekämpft wurde. 2:4:1

Jörg war damit erstmals im Turnier auf einem Plusscore mit 4 aus 7. Ich stand bei 5 aus 7, damit ist die Sachlage klar: nur zwei Siege können das Turnier noch retten.

Ronde 8

Mit Clement Frederic (Elo 2210) und den schwarzen Steinen erschien die erste Hürde nicht einfach, aber machbar. Die Vorbereitung war nicht erbaulich, da gegen meine Haupteröffnungen wohl jeweils sehr solide Varianten kommen würden. Also war es Zeit für eine Überraschung: Ich wählte die Aljechin-Verteidigung und zu meiner angenehmen Überraschung spielte mein Gegner eine extrem harte Variante und griff meinen König hart an. So hatten wir eine hochinteressante Partie, die Schritt für Schritt in meine Richtung ging. Allerdings war es wirklich verworren, so dass wir beide viel Zeit verbrauchten. In einer kritischen Stellung übersah ich dann leider einen versteckten Gewinnzug des Gegners... der aber nicht gespielt wurde! Ich hatte das während der Partie nicht bemerkt, erst in der nachträglichen Analyse entdeckte ich, wie knapp das war. Nach der verpassten Chance ging die Partie dann recht schnell und überzeugend zu meinen Gunsten aus. Ich war mit der Partie nicht unzufrieden. Natürlich hätte ich verlieren können, aber durch die knappe Zeit mache ich mir da keine großen Vorwürfe. 6:0:2

Unterdessen hatte Jörg zum dritten mal in diesem Turnier Aljechin mit 2.Sc3 auf dem Brett - keiner wollte die kritische Fortsetzung mit 2.e5 gegen ihn spielen. Kritisch war aber die Stellung nach ein paar Zügen trotzdem. Jörg hatte seinen König enorm geschwächt und war in großen Schwierigkeiten. Allerdings hatte sein junger Gegner aus Polen, Aleksander Stasinkiewicz (Elo 1724), auch ein Problem. Er spielte zwar gute Züge, aber verbrauchte dabei endlos Zeit. Als es dann konkret wurde, vergab er Chancen und übersah dann bei schon extremer Zeitnot eine taktische Idee, die ihn die Partie kostete! Jörg gewann also erneut und verdiente sich so noch einen interessanten Gegner in der Schlussrunde. Bei genauerer Betrachtung war sogar mit einem Sieg in der Schlussrunde noch ein Ratingpreis möglich, wenn die Konkurrenz etwas mithilft. 3:4:1

Ronde 9

Leicht war der Schlussrundengegner tatsächlich nicht: Der 14-jährige James Moreby (Elo 2124), Sohn des Zweitrundengegners Kurt Moreby. Die Eröffnung lief leider nicht besonders erfolgreich. Jörg erhielt keine ausreichende Kompensation für den Gambitbauern und musste bereits wenig später einen zweiten Bauern geben, um noch Chancen zu haben. Sein Gegner spielte zunächst präzise und hatte dann tatsächlich eine Gewinnstellung. Jörg brachte dann ein Springeropfer, das tatsächlich nicht funktionerte - was einem aber in Verluststellung auch egal sein kann. Der Gegner nahm den Springer nicht! So ging die Partie weiter - immer noch klar schlechter für Jörg, aber vorbei war es noch nicht. Mit knapp werdender Zeit wurde die Sache zusehends unklarer. Jörg brachte seinen Springer in Stellung für ein Opfer auf h6... und sein Gegner spielte exakt so, dass dieses Opfer tatsächlich funktionierte! Jetzt war schon wieder alles in Ordnung, aber bei Jörgs jungem Gegner lief nichts mehr zusammen und er stellte die Partie sogar unverzüglich noch ein! Sieg für Jörg und damit der zweite Ratingpreis für Spieler unter 2000 Elo! 4:4:1

Meine Partie gegen FM Antoine Favarel (Elo 2403) verlief weniger spektakulär. Ich musste auf jeden Fall gewinnen, um noch auf einen
Hauptpreis zu hoffen. Meine Buchholzwertung war natürlich sehr schlecht, das ich ja früh in Runde 2 verloren hatte. Ich hatte in der
Vorbereitung gesehen, dass mein Gegner gegen 1. e4 immer das beschleunigte Fianchetto im Sizilianer spielt. Die Aussicht, so einen Maroczy-Aufbau zu bekommen, bewog mich dann tatsächlich zu 1.e4 zu greifen. Es kam dann tatsächlich zur erwarteten Hauptvariante im Maroczy, die ich schon unzählige Male erfolgreich gespielt habe. Zunächst spielte mein Gegner auch stark und war dem Ausgleich sehr nah, aber beging dann einen Fehler. Ich erhielt einen schönen Vorteil, sehr einseitig und bequem zu spielen. Das Doppelturmendspiel, das sich daraus entwickelte, war für Schwarz kaum zu halten. Tatsächlich gewann ich dann diese Partie recht überzeugend und landete so auf dem geteilten zweiten bis sechsten Platz, nach Wertung dann wenig überraschend Sechster und somit Gewinner eines Hauptpreises. 7:0:2

Conclusion

Mit der Qualität unseres Spiels können wir beide nicht wirklich zufrieden sein. Zu oft nahmen die Partien durch grobe Patzer einen
unerwarteten Verlauf, mal zugunsten der Gegenseite, mal zu unserem Vorteil. Immer wieder wurde deutlich, dass die wichtigste Fähigkeit korrekte Berechnung ist. Für eine schöne Stellung kann man sich nichts kaufen, wenn man es nicht konkret umsetzen kann.
Am Ende das Fazit: Ein schönes, gut organisiertes Turnier in einer besuchenswerten Stadt, die auch gut erreichbar ist. Zu empfehlen!

[Bericht: Christof Sielecki]