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Unser Verein von 1923 bis heute

Der Schachverein Dinslaken 1923 stellt sich vor. Wir freuen uns, in diesem Jahr unser 90jähriges Vereinsjubiläum feiern zu können.


1923


Einige Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges tun sich einige Schachinteressierte in Dinslaken zusammen und gründen den Schachverein Dinslaken. In dieser Zeit wuchs Dinslaken rasant, nicht zuletzt aufgrund der Zeche im Stadtteil Lohberg, die vielen Menschen einen Arbeitsplatz gab. Somit prägten auch einige "Kumpels" das Bild des Vereins.


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Mitglieder aus der Gründungszeit, das Foto muss in den Jahren 1940 bis 1946 entstanden sein. Es zeigt u. a. Franz Bredendick sen. (hinten, 2. v. l.) sowie Fritz Hof (hinten, 3. v. l.) und Alfons Kapinski (hinten, 5. v. l.). Wo die Aufnahme entstanden ist, ist nicht bekannt.


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Inzwischen ist Schachspielen gesünder - am Brett wird nicht mehr geraucht. Das Bild zeigt Franz Bredendick (2. v. l.) und Werner Helert (4. v. l.) im Kampf gegen den Lohberger Bruno Mroß (5. v. l.). Es datiert ca. auf die Jahre 1955 bis 1957. Gespielt wurden die Partien wahrscheinlich im Casino der Zeche Lohberg.


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Auf diesem Foto, das um 1940 entstanden sein muss, sieht man (v. l. n. r.) August Polzin, Franz Bredendick sen. und Willi Witzke. Der Herr ganz rechts ist noch unbekannt.


Nachkriegszeit


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Die Gaststätte Gambrinus, Hünxer Str. 156, beherbergt bis zum Ende der 80er-Jahre den Schachverein. 1. Vorsitzender bis 1953 ist Hans Berau.



1953


Acht Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges und zu Beginn der "Wirtschaftswunder"-Zeit kommt es zur Abwanderung einiger Schachfreunde und zur Gründung der "Schachfreunde Lohberg 1953 e. V.". Auch Hans Berau verlässt den SV Dinslaken, aber nicht nach Lohberg.


 

1970 - 1980

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Ganz links: unser verstorbenes Ehrenmitglied, Otto Pütz. Rechts neben ihm sitzt Franz Bredendick. Neben dem Pokal, der Herr mit der Brille, ist Hans Berau.


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Wahrscheinlich ist dieses Foto im Rahmen einer Bezirkseinzelmeisterschaft aufgenommen worden. Zu sehen sind Franz Bredendick und Otto Pütz (1. u. 2. v. l.) sowie Hans Berau (5. v. l.) und wahrscheinlich Lothar Tochtrop (ganz rechts).


Die Schachfreunde Lohberg haben sich etabliert und leisten gute Jugendarbeit. Auch Jürgen Bredendick, der Sohn von Franz Bredendick nimmt am Schülerlehrgang der Schachfreunde Lohberg im Jahre 1976 teil.

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Ganz links der damalige Vorsitzende der Schachfreunde Lohberg, Hermann Matten, neben ihm Jürgen Bredendick. Auch Fritz Hof (stehend, 2. v. r.) hat sich viel für das Schachspiel engagiert.


Zu ihrem 25jährigen Bestehen haben die Schachfreunde Lohberg im Jahre 1978 ein Jubiläumsturnier ausgerichtet.

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Stolz präsentieren die Gewinner ihre Urkunden. V. l. n. r. Bruno Mroß und Heinz Otto (SF Lohberg) sowie Hans Drechsler, Franz Bredendick und Julius Mitschke (SV Dinslaken).

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Franz Bredendick mit Urkunde und Pokal.


1. Vorsitzende in dieser Zeit sind

- Walter Vogelsang (??? bis ???)

- Franz Bredendick (??? bis ???)

- Helmut Wacker (??? bis 1984)


1982/1983

In dieser Saison gelingt 3 Mannschaften der Aufstieg. In der Saison 83/84 werden erstmals eine 5. Mannschaft sowie drei Jugendmannschaften aufgestellt.

Zur Feier des 60jährigen Vereinsbestehens im Jahr 1983 war ein Simultanspiel gegen den bekannten internationalen Großmeister Salo Flohr vorgesehen, der in den 30-er Jahren zur Weltspitze gehörte. Unklar war zunächst, ob dieser eine Einreisegenehmigung aus dem Ostblock erhalten hätte. Da Flohr jedoch im gleichen Jahr verstarb, war dies unerheblich. Stattdessen wurde der ebenfalls bekannte deutsche internationale Meister Otto Borik eingeladen.


Weitere 1. Vorsitzende sind

- Lothar Tochtrop (1984 bis 1985)

- Erhard Blocks (1985 bis 1990)

- Hans-Dieter Ollesch (1990 bis heute)


Der Verein zieht zur Zeit der Wende mehrfach um. 

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1989/1990: Hiesfelder Hof, Sterkrader Str. 231


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1990 - 1994: Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt, Augustastr. 24


1993

Der sportliche Höhepunkt im Jugendbereich: Dinslakens erste Jugendmannschaft schafft den Aufstieg in die Jugend-NRW-Liga. Die Leistungsträger sind Christof Sielecki, Ralf Gräber und Lars Eggert


1994

Die Frage nach einem dauerhaften Vereinsheim wird geklärt. In diesem Jahr ziehen wir in das DGB-Jugendheim auf der Uhlandstr. 18, in dem wir heute noch tagen.

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2008

FM Christof Sielecki spielt nach 14 Jahren und reichlich gesammelter Bundesligaerfahrung wieder für den SV Dinslaken. Gleichzeitig mit ihm tritt auch IM Guido Kern dem Verein bei.

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Christof Sielecki                                                                                     Guido Kern


2010

Mit dem Aufstieg in die Regionalliga erreicht der SV Dinslaken die höchste Spielklasse seit Gründung.


2012

Christof Sielecki erhält als erster Spieler des SV Dinslaken den begehrten Titel "internationaler Meister".
Der SV Dinslaken steigt außerdem auf in die NRW-Klasse. (Neue höchste Spielklasse)


2013

Der SV Dinslaken steigt auf in die NRW-Oberliga, die jetzt wiederum die neue höchste Spielklasse seit Vereinsgründung darstellt.
Thomas Trella gelingt es im Rahmen des Aufstiegskampfes, seine dritte IM-Norm zu erspielen, und er wird voraussichtlich ebenfalls zum "internationalen Meister" ernannt. Er ist außerdem der erste Spieler, der sich eine IM-Norm in einer Vereinsmannschaft erspielt hat.