SV Dinslaken - SG Solingen 2,0 - 2,0 (Sieger SV Dinslaken n. L.)
Nominell war sicher Solingen Favorit, davon hat mal
allerdings nicht viel gesehen.
FM Christof Sielecki hatte gegen GM Michael Hoffmann mit
Schwarz früh die angenehmere Stellung. Michael Hoffmann hatte eine neue Variante
ausprobiert, kannte sich aber schlechter aus und kam so in
Schwierigkeiten. Christof hatte die Wahl zwischen einem guten Mittelspiel und
einem gut aussehenden Endspiel. Letztenendes entschied er sich für das
Endspiel, was aber dann leider doch keine Gewinnchancen bot. In dem
Mittelspiel hätte Christof etwas Vorteil gehabt. So ging es dann relativ
schnell nach etwa 2,5 Stunden remis aus.
(Christof Sielecki mit Schwarz in Denkerpose)
IM Guido Kern ließ wohl eine
Gelegenheit liegen, um etwas Eröffnungsvorteil zu erzielen. So entstand
nach Massenabtausch eine komplette Remisstellung, die in etwa zeitgleich
mit Christofs Partie auch beendet wurde.
(Guido Kern mit Weiß spult anscheinend routiniert sein Programm ab.)
Rainer Ossigs Partie sah eigentlich so
aus, als ob er da etwas Vorteil erzielen können sollte. In der Analyse nach der
Partie haben wir allerdings nichts konkretes gefunden.
So kam es zu einem gleichen Endspiel, das nach etwa vier Stunden remis
endetete.
(Der Unsichtbare auf diesem Bild hier rechts mit den weißen Steinen: Rainer Ossig)
Thomas Neuer hatte wie schon im Verbandsfinale gegen Solingen einen
Stonewall auf dem Brett. Weiß hatte Raumvorteil und den symbolischen
Vorteil des besseren Läufers. Die Position war aber so geschlossen, dass
kein Fortkommen zu erzielen war - auch hier remis.
(Große Probleme wälzt hier anscheinend Thomas Neuer mit Schwarz)
So musste schließlich die Münze entscheiden
- zum Glück wie schon gegen Münster für uns :-)