Kreisliga
Runde 6, 12.02.2012: SV Turm Kamp-Lintfort IV - SV Dinslaken IV 6,5 : 1,5
Als ich wenige Minuten nach 9.00 Uhr am Zentralbahnhof Dinslaken eintraf, waren Lothar, Lennart und Philip bereits anwesend. Kurz danach traf auch Bernd ein, so dass nur noch Hans-Peter und Alexander fehlten. Der Rest wollte direkt nach Kamp-Lintfort. Also habe ich schon mal empfohlen, die erste Wagenladung loszuschicken. Ich würde auf die Nachzügler warten. Während wir Bernds Auto dann mit Schachspielern vollpackten, traf auch Hans-Peter ein. Aufgrund der Erfahrung mit dem Spiel in Xanten entschlossen Hans-Peter und ich uns, Alexander direkt an der Wohnung abzuholen, während die anderen schon mal losfuhren. Bei Itermanns war aber niemand da. Glücklicherweise kam gerade eine Nachbarin samt Hund raus, und wußte, dass der Junge von Itermanns gerade das Haus verlassen hatte. Also zurück zum Bahnhof, dort stand er dann auch. Alexander eingeladen, und auf die Autobahn geschwungen.
Am Kolpinghaus angekommen, das jetzt einen neuen Pächter hat, konnten wir das neue Interieur begutachten. Obwohl jetzt Asiatisches und Mongolisches angeboten wird, hat sich vom Äußeren her nur wenig geändert. Schwerwiegender war dann die Tatsache, dass wir von Florian Hagen begrüßt wurden. Zunächst dachte ich: "Spielt der nicht eine Mannschaft höher?", und dann kam es auch schon heraus: Der Mannschaftsführer Reiner Olligs und sein Sohn Luka fallen krankheitsbedingt aus. Florian, der sogar zwei Mannschaften höher (Verbandsklasse) spielt, hatte davon auch erst eine halbe Stunde vorher erfahren, und war nur notdiensthalber da, konnte wegen eines Termins auch nur kurz bleiben. Es war ihm in der kurzen Zeit leider nicht gelungen, Ersatz aufzutreiben, und so gingen die beiden ersten Bretter kampflos an Peter aus der Mark und Philip Brockhaus. 2:0
Die erste echte Entscheidung fiel an Brett 6 zwischen Lennart Brockhaus und Joshua Schwedler. Lennart kam schon gut aus der Eröffnung, konnte dann eine Leichtfigur gewinnen, und anschließend sogar mit einer zweizügigen Mattkombination die Partie elegant im 16. Zug beenden. Leider sah er von dieser Kombination nur den 1. Zug. Aber auch der zweitbeste Zug bescherte ihm eine überlegene Stellung, so dass der Gegner in hoffnungsloser Stellung in Zug 20 aufgab. Hätte Lennart das Matt gesehen, wäre er heute Held des Tages geworden. 3:0
Nicht viel länger benötigte Michael Jakubowski gegen Marvin Maslowski an Brett 7, und das, obwohl Michael, der letzte Woche noch krank darniederlag, einige fragwürdige Züge produzierte. Marvin verzichtete aber darauf, das auszunutzen, und Michael holte den vollen Punkt. 4:0
Kurz darauf remisierte Bernd Schwagrowski an Brett 3 gegen Lukas Kannenberg. Allerdings muß Lukas sich die Frage gefallen lassen, ob er richtig gehandelt hat, sich auf das Remis einzulassen. Bernd hatte bei reduziertem Material die hängenden Bauern und noch einen isolierten Doppelbauern in der f-Linie, und die Gastgebermannschaft durfte keinen halben Punkt mehr abgeben. Sei es, wie es sei, auf diese Weise machte Bernd den Mannschaftssieg perfekt. 4,5:0,5
Nicht lange danach endete auch die Partie an Brett 8 zwischen Hans-Peter Müller und Johannes Engels. Hans-Peter hatte zwischenzeitlich eine Mehrfigur, diese aber dann auch wieder weggestellt. Was ihm blieb, war ein gewisser Stellungsvorteil, der ihm erlaubte, die b-Linie zu übernehmen. Dadurch drangen seine Figuren in die gegnerische Stellung ein. Die Dame dagegen befeuerte den Königsflügel, und bemächtigte sich zunächst der g- und dann der h-Linie. Das Feuer von zwei Flanken erlaubte ihm dann einen schönen Königsangriff, in dessen Verlauf er einen Turm opferte, auf die gegnerische Dame verzichtete und dann schließlich die seine Eigene Dame den weißen König durch den Rücken erdolchen ließ. Rein optisch die schönste Partie des Tages, also kriegt Hans-Peter den Titel "Held des Tages". 5,5:0,5
An Brett 5 entschied Alexander Itermann die Partie gegen Florian Fillgert mit sehr schönem Stellungsspiel. Dabei schlenzte er schließlich einen Bauern auf die gegnerische Grundreihe, und hatte somit eine Dame mehr für nichts, und ... nahm das gegnerische Remisangebot an. Angesichts der bislang erzielten Resultate im Mannschaftskampf durchaus nachvollziehbare Großzügigkeit, aber er hatte nicht den Überblick über die Situation im Aufstiegskampf. Um unsere durchaus noch vorhandenen Resthoffnungen zu verbessern, sollten wir möglichst viele Brettpunkte ansammeln. 6:1
Blieb also noch die Partie an Brett 4 zwischen Mannschaftsführer Lothar Koch und Simon Stark. Nun ist unser Lothar einem sicheren Remis des öfteren nicht abgeneigt. Und auch für Simon ist fraglich, ob es für ihn sehr ersprießlich war, das etwas bessere Endspiel gewinnen zu wollen, obwohl der Mannschaftskampf bereits verloren war. Und so dürfte niemand überrascht sein, dass beide Kämpen hier die Friedenspfeife rauchten. 6,5:1,5
[Dirk Stoppacher]
Runde 5, 22.01.2012: SV Dinslaken IV - SF Moers IV 2,5 : 5,5
Für Dinslaken punkteten Lothar Koch und Michael Jakubowski (jeweils 1,0) sowie Peter aus der Mark (0,5).
Auch dieser Mannschaftskampf gegen den Tabellenführer hätte anders ausgehen können. An Brett 8 übersah Hans-Peter Müller gegen Heinz Slansky einen einzügigen Mattgewinn und Lennart Brockhaus hatte an Brett 6 gegen Rebecca ter Beek eine Mehrfigur. Auch das Bauernendspiel zwischen Philip Brockhaus an Brett 2 gegen Lars Birkholz hätte nach Meinung von Lars eventuell gehalten werden können.
Natürlich gönnen wir den Schachfreunden aus Moers den verdienten Sieg, aber auch unsere Mannschaft hat Potential, es fehlt halt nur noch an etwas Erfahrung.
[Markus Mühlbacher, Dirk Stoppacher]
Runde 4, 11.12.2011: SK Xanten II - SV Dinslaken IV 3 : 5
Brett 1, Hirschfeld, Stefan - aus der Mark, Peter 1:0
Kommentar
Peter: "Nach ca. 20 Zügen stehe ich nach Turmgewinn klar auf Sieg. nach Damentausch habe ich immer noch meine beiden Türme gegen Turm und Springer.
Der Gegner bietet mir remis an, ich lehne ab. Durch leichtfertiges und viel
zu schnelles Spiel habe ich dann 2 Bauern verloren. Meinem Gegner gelingt der Durchbruch. Meine Spielzeit: 55 Min., die des Gegners: 2 Stunden und 10 Minuten, das
erklärt alles."
Brett 2, Luck, Willi - Brockhaus, Philip ½:½
Kommentar
Philip: "Ich war heute nicht so gut drauf. Mein Gegner wollte einfach
keine ernsthaften Fehler machen. (Mal abgesehen davon, dass er die
Gewinnvarianten immer übersehen hat.)"
Brett 3, Nissen, Rainer - Schwagrowski, Bernd 0:1
Bernd
gelang es, nach ein paar positionellen Abtäuschen über den Damenflügel
auf die gegnerische Grundreihe einzudringen. Dort konnte er mit ein paar
Fesselungskombinationen entscheidenden Materialvorteil erlangen.
Brett 4, Oenings, Frank - Koch, Lothar 0:1
Ganz
gegen seine übliche Gewohnheit spielte Lothar diesmal auf Sieg. Er
drang über den Damenflügel in die Gegnerische Stellung ein, und konnte
dort fast nach belieben herumfuhrwerken. Schließlich verlor der Gegner
die Nerven und stellte seine Dame weg.
Brett 5, Moroder, Mainhard - Itermann, Alexander +:-
Alexander
war nicht dabei, weil er einfach am Bahnhof stehen gelassen wurde. Er
kam gerade zu Fuß, allerdings diesmal nicht aus Richtung B8, sondern aus
Richtung Innenstadt, und konnte nur noch zusehen, wie Lothar, Bernd,
Philip, Lennart und Hans-Peter die Autos bestiegen und losfuhren.
Alexander
war am Telefon, wie gewöhnlich, sehr zurückhaltend. Und trotzdem glaube
ich, aus seiner Stimme einen Hauch von Säuerlichkeit herausgehört zu
haben.
Brett 6, Altenschmidt, Heinz-Gerd - Brockhaus, Lennart 0:1
Lennart
hatte in einem besseren Endspiel (Mehrfigur, 2 Mehrbauern) einen Bauern
durchgebracht und dadurch die Partie für sich entschieden.
Brett 7, Hirschfeld, Friedhelm - Jakubowski, Michael 0:1
Kommentar
Michael: "GAAAAAANZ kurios meine Partie. Ich habe letztlich wegen der FIDE-Regeln gewonnen ..."
Friedhelm Hirschfeld wollte einen Turm tauschen, und benutzte dazu einen gefesselten Turm. Weil er dabei den weißen Turm berührt hatte, mußte er wegen der Berührt-Geführt-Regel diesen dann anders nehmen, und dafür kam nur die Dame in Frage, die dann natürlich weg war. Bis dahin hatte Michael nicht mehr als leichten Vorteil.
Brett 8, Peters, Jens - Müller, Hans-Peter ½:½
Kommentar Michael: "... und Hans-Peter hat mit 2 Leichtfiguren weniger remis geholt. ^^"
Hans-Peter hatte für das geopferte Material einen gefährlichen Königsangriff. Zwischendurch hatte er sogar die Gelegenheit zum Matt, an anderer Stelle konnte er Dauerschach erzwingen.
[Dirk Stoppacher unter Verwendung von Spielerkommentaren]
Runde 3, 13.11.2011: SV Dinslaken IV gewinnt daheim gegen Schachverein Wesel VI mit 5,5 - 2,5
Ebenso wie beim zeitgleich stattgefundenen Mannschaftskampf der zweiten Mannschaft kann man auch bei der vierten Mannschaft heute von "Bestbesetzung" sprechen. Die Sprünge in der Ranglistenabfolge gereichen der Mannschaft eher zum Vorteil.
An Brett 7 traf Michael Jakubowski auf Daniel Terfurth, DWZ 743. Auch wenn Stefan Gilles in dieser Partie eine schlimme Unterlassungssünde Michaels in der Analyse nachweisen konnte, die gleichzeitig auf einen Vorteil verzichtete, andererseits aber auch Nachteil zuließ, - der Gegner verzichtete seinerseits darauf, das zu nutzen -, war diese Partie doch eine eindeutige Sache. Michael war als erster fertig, und hatte auch den vollen Punkt erzielt. 1:0
An Brett 6 hatte Lennart Brockhaus gegen Arthur Wiens, DWZ 884, größere Probleme. Zwar war es ihm gelungen, dem Gegner eine Leichtfigur abzunehmen, doch er revanchierte sich, indem er einen Turm wegpatzte und damit auf Verlust stand. In der Folge gelang es ihm, sich in ein Dauerschach zu retten. Damit ist diese Partie mit Sicherheit alles andere als ein geschobenes Remis. Patzer passieren, auch in Weltmeisterschaftskämpfen, und eine Verluststellung zu retten ist eine Gewinnerqualität. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Lennart die Skalps auf Kreisebene reihenweise einsammelt. 1,5:0,5
Ungefähr gleichzeitig endeten die Partien an
- Brett 1: Peter aus der Mark gegen Michael Schleich, DWZ 1588, 0:1
- Brett 2: Philip Brockhaus gegen Jan Werk, DWZ 1166, 1:0
- Brett 4: Lothar Koch gegen Maximilian Putzmann, DWZ 793. 1:0
wonach die Gegner beim Zwischenstand von 3,5:1,5 für Dinslaken an den verbliebenen drei Brettern mit dem Rücken zur Wand kämpften.
Als dann nach einer Weile Hans-Peter Müller an Brett 8 gegen den jungen Harald Wiens, DWZ 880, seinen ersten Erfolg in einem Mannschaftskampf einfuhr, war derselbe gewonnen. An den verbliebenen Brettern (Brett 3: Bernd Schwagrowski gegen Lukas Trost, DWZ 1117 und Brett 5: Alexander Itermann gegen Andre Kiesendahl, DWZ 1128) einigte man sich auf rasche Remisen. Endstand: 5,5:2,5
[Dirk Stoppacher]
Runde 2, 16.10.2011: SV Dinslaken IV gewinnt gegen SF Turm Spellen II mit 5 - 3
An einem der wahrscheinlich letzten schönen Sonnentage des Jahres machten wir uns nach dem Treffen am Bahnhof auf nach Spellen. Spielort war diesmal der Festsaal der Gaststätte Wessel van Holt, Vereinsheim der Schachfreunde Turm Spellen. Der Saal war groß genug, dass man am hinteren Ende die beendeten Partien analysieren konnte, ohne die noch laufenden Partien allzusehr zu stören.
Anscheinend ist der Ruf von Bernd "Der Fleischwolf" Schwagrowski ihm nach Spellen vorausgeeilt. Sein Gegner an Brett 3, Ingmar Blonzen, trat jedenfalls gar nicht erst an. 1:0
An Brett 7 traf Michael Jakubowski auf Philipp Brieß, einen Spellener Nachwuchsspieler. Michael spielt nur deshalb so weit hinten, weil seine Vereinsanmeldung nicht rechtzeitig für die laufende Saison eintraf. Zum zweitenmal allerdings zeigte er, dass er zu Höherem berufen ist. Sein Erfolg stand nie in Frage. Er brach im Zentrum durch und wandelte einen Bauern um. 2:0
Hans-Peter Müller nahm an Brett 8 den Kampf mit Tom Hansen auf, ebenfalls ein Spellener Nachwuchsspieler. Wie jeder Neuspieler muß Hans-Peter noch viele Dinge lernen, die für einen Routinier einfach selbstverständlich sind. Zum Beispiel, wie man den Gegner energisch unter Druck setzt. Da dieses völlig ausblieb, konnte Tom Hansen seinen Materialvorteil ganz nach Belieben nutzen, und spielte Hans-Peter an die Wand. Dabei blieben immer noch Möglichkeiten für Gegenspiel, und in einiger Zeit wird Hans-Peter solche Gelegenheiten automatisch sehen, da bin ich ganz sicher. Heute hingen die Trauben allerdings etwas zu hoch für ihn. 2:1
An Brett 6 fand die Begegnung zwischen Lennart Brockhaus und Yasmin Moseler statt, die gemeinsam mit ihrer Schwester von Bruckhausen nach Spellen gewechselt ist. Obwohl Lennart in letzter Zeit schön Punkte geholt hat, findet er immer noch ein Haar in der Suppe seiner Partieleistungen, zum Beispiel da habe sein Gegner einfach nur blöd gespielt. Dieses Mal wird er aber wenig Glück haben. Das Remis mit Schwarz gegen die um 150 DWZ-Punkte stärkere Gegnerin entsprach voll und ganz dem Partieverlauf. An einer Stelle hatte er sogar die Genugtuung, dass sein Partiezug besser war als der von Kiebitz Stefan Gilles vorgeschlagene Alternativzug. Lennart, als nächstes gehen wir aber daran, volle Punkte herauszuspielen, oder? Das kannst Du nämlich auch schon. 2½:1½
An Brett 4 kämpfte Mannschaftsführer Lothar Koch gegen Thorsten Hoppstock. Thorsten hat bereits 2008/2009 in der Spellener Mannschaft mitgespielt, ist also unter den Jungspielern ein Routinier. Trotzdem erhielt Lothar einen Mehrbauern für nichts. Aufgrund des günstigen Verlaufs des Mannschaftskampfes, sowohl der bereits beendeten als auch der noch laufenden Partien bot er seinem Gegner ein Remis an, das dieser auch annahm. 3:2
Auch in der Spitzenbrettbegegnung zwischen Peter aus der Mark und Werner Schmitt sah es eher vorteilhaft aus. Fraglich war allerdings, ob der Vorteil zum Gewinn ausreichen würde. Nachdem aber sichtbar wurde, dass Philip seine Partie an Brett 2 und damit den Mannschaftskampf unzweifelhaft gewinnen würde, ersparte Peter seinem Gegner und sich ein qualvolles Endspiel und bot Remis. 3½:2½
An Brett 2 entschied sich dann der Mannschaftskampf. Dort spielte Philip Brockhaus mit Schwarz gegen Melanie Iwanecki. Durch einen Fingerfehler seiner Gegnerin gelang es ihm, zwei Figuren mit dem Bauern zu gabeln. Von diesem Moment an hatte Philip Gewinnvorteil. Melanie aber kämpfte wie eine Löwin und überraschte Philip einige Male mit unvorhergesehenen Zügen. Philip fand nicht immer die optimale Antwort, und so reduzierte er einige Male seine Siegchancen und der Kampf zog sich in die Länge. Trotzdem behielt er durchgängig Gewinnvorteil, und so mußte Melanie sich schließlich trotz heldenhafter Gegenwehr geschlagen geben. 4½:2½
Die Situation an Brett 5 war beinahe umgekehrt. Nachdem er gegen Jonas Moritz, ebenfalls Nachwuchs aus Spellen, eine Kombination falsch berechnet und dadurch eine Figur verloren hatte, nahm Alexander "Das Kampfschwein" Itermann die Herausforderung an, und kämpfte die Partie zu einer Totremis-Stellung durch. 5:3
[Dirk Stoppacher]
Runde 1, 02.10.2011: SV Dinslaken IV unterliegt TV Mehrhoog II knapp mit 3,5 - 4,5
Für Dinslaken punkteten Philip Brockhaus, Alexander Itermann und Michael Jakubowski (jeweils 1,0) sowie Lothar Koch (0,5).
Letztlich entschied sich der gesamte Mannschaftskampf in der Partie zwischen dem routinierten Neuzugang Bernd Schwagrowski an Brett 3 gegen Ernst Tebbe. Nach einem harten Kampf über 70 Züge war beim Stande von 3½ : 3½ ein kompliziertes Endspiel mit Dame und zwei Bauern auf beiden Seiten entstanden. Um die Sache noch spannender zu machen, befanden sich beide Spieler in hoher Zeitnot. In dieser Phase stellte der Gegner aus Mehrhoog seine Dame einzügig ein. Jedoch Bernd, mit nur noch 30 Sekunden auf der Uhr, sah dies nicht, und stellte stattdessen seine eigene Dame ein. Mit einer Dame weniger war nichts mehr zu wollen, und die Mannschaftspunkte gehen nach Mehrhoog, die ebenfalls hart darum gekämpft und diese daher verdient haben.
[Markus Mühlbacher, Dirk Stoppacher]