Verbandsklasse
5. Runde, 22.01.2012: SG Solingen V - SV Dinslaken II 4,5 : 3,5
Mit geringer Verspätung machten wir uns auf den Weg nach Solingen, wo wir dann zwei Minuten vor Beginn tatsächlich vollständig, aber ersatzgeschwächt versammelt waren, und um die Sache noch ein bißchen spannender zu machen, trat der Gastgeber in Bestbesetzung an.
Nach einer halben Stunde sammelte ich erste Eindrücke; bei Andreas war ein wildes taktisches Handgemenge auf dem Brett, er schien aber zuversichtlich zu sein. Jörg hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert, Kompensation war aber nicht zu sehen (Jörg hatte wohl Züge vertauscht), Dirk stand unter schwerem Beschuss, Markus stand höchst bedenklich. Sonst war noch nicht viel los. Kein guter Beginn also. Danny erhielt auch recht schnell ein erstes Remisangebot, er lehnte im Hinblick auf die Situation des Mannschaftskampfes ab.
Andreas Walter konnte dann an Brett 2 gegen Ali-Necip Erkay schnell gewinnen. Nachdem sich der Rauch verzogen hatte, behielt er Dame gegen Läufer übrig. 1:0
Mein Gegner Walter Ommer hatte an Brett 5 seinen Königsflügel mit einigen wohl zu forschen Bauernzügen geschwächt, durch eine Kombination konnte ich eine Qualität und einen, später einen zweiten Bauern gewinnen, dazu eine klar bessere Stellung. Kurz darauf stellte mein Gegner noch einen Turm ein, also 2:0.
Dafür stand Markus Lengtat an Brett 8 gegen Ulrich Grah jetzt aufgabereif, nach dem Verlust von Turm und Figur versuchte er einen letzten Schwindel, der nicht mehr durchschlug, 2:1.
Jörg Riekenbrauk hat an Brett 4 gegen Stephan Borchert versucht, nach Damentausch ein Endspiel mit Minusbauer zu verteidigen, stellte nur leider noch eine Figur ein, also 2:2.
Konstantin stand wohl besser, hatte aber kaum noch Zeit, Danny unklar, wohl etwas schlechter (auch weniger Bedenkzeit), Dirk hat sich aus der Umklammerung befreien können und hatte mittlerweile klaren Vorteil, Nikola geriet beim Übergang ins Endspiel in eine sehr schwierige Lage.
In dieser Phase erhielt Danny Franke von seinem Gegner Frank Borkott an Brett 3 ein erneutes Remisangebot. Er lehnte es aus mannschaftsdienlichen Gründen ab (Danke nochmal dafür). Seine Stellung gab keine Gewinnversuche mehr her, ein Unentschieden war das maximal Erreichbare. So überzog er seine Stellung und verlor. 2:3
Dirk Stoppacher konnte dafür an Brett 6 gegen Michael Pommeranz gewinnen, also 3:3.
Nikola Lajic konnte an Brett 7 gegen die besser postierte Dame des Gegners Athanassios Vranidis auf Dauer nicht standhalten, und so stand es 3:4.
Konstantin Cebulla an Brett 1 hatte in höchster Zeitnot gegen FM Martin Auer ein Endspiel Läufer und 5 Bauern gegen Turm und 3 Bauern auf dem Brett, was ich als verloren einschätzte, er schaffte es aber, dieses remis zu halten. 3,5:4,5
Knappe Niederlage also. Ein 4-4 wäre möglich gewesen, hätte uns aber wohl auch nicht weitergeholfen. Mit nunmehr 5-5 Punkten wollen wir die Saison ordentlich zu Ende spielen, und noch einige Mannschaften etwas ärgern.
[Frank Hamann]
4. Runde, 04.12.2011: SV Dinslaken II - Düsseldorfer SV II 6 : 2
Obwohl diesmal Timo nicht dabei war, konnten wir eine vollständige Mannschaft aufstellen ohne auf die Spieler der dritten Mannschaft zurückzugreifen.
Danny Franke an Brett 4 hat gegen Wolfgang Rößler früh remis gespielt. Danny hatte aus privaten Gründen wenig Zeit. Das Unentschieden geht in Ordnung, wobei er in früher Eröffnungsphase auch hätte verlieren können, Dannys Bauernopfer auf b2 hätte der Gegner einfach annehmen können, dieser hätte auch noch einen zweiten Bauern gewinnen können, hatte aber Angst vor einem taktischen Übersehen. 0,5 : 0,5
Mannschaftsführer Frank Hamann hat an Brett 6 gegen Thomas Wihl eine Stunde später remis geboten, trotz etwas Vorteil und mehr Bedenkzeit. Frank war von der nächtlichen Heimfahrt übermüdet und wollte keine Patzer riskieren. Da zu diesem Zeitpunkt der Kampf an den übrigen Brettern gut stand, - Konstantin stand aussichtsreich und hatte deutlichen Zeitvorteil, Kais Stellung war leicht besser, Andreas glatt auf Gewinn, Jörgs Partie sah optisch nach klarem Vorteil aus, Michael hatte einen Mehrbauern ohne gegnerische Kompensation, Dirk einen Bauern weniger mit viel Kompensation -, war dieser Schritt gerechtfertigt, wenn auch nicht unbedingt notwendig. In der Folge sollte Frank sich allerdings über diese Entscheidung ärgern. 1 : 1
Kai Waldmann an Brett 2 konnte gegen Friedrich-Karl Hebeker später in einer taktisch höchst komplexen Stellung die Überhand behalten. Die Entscheidung aus Zeit war nur ein Symptom, auch auf dem Brett stand er auf Gewinn. 2 : 1
Andreas Walter hatte an Brett 3 gegen Martin Cobbers einige große Chancen ausgelassen, den wichtigen Keilbauern unnötigerweise eingestellt, dann aber das Turmendspiel souverän gewonnen. 3 : 1
Aber so langsam kippten die übrigen Stellungen. Michael büßte den Mehrbauern wieder ein, - er hatte zwischendurch sogar zwei -, und geriet in ein schlechtes Läuferendspiel gegen den besseren König. Jörgs besser aussehende Partie war mittlerweile ein schwierig einzuschätzendes Springerendspiel, Dirk hatte aus mannschaftskampfdienlichen Überlegungen ein gegnerisches Remisangebot abgelehnt und landete in einem klar schlechteren Endspiel, mit schlechtem Läufer gegen einen gegnerischen Höllenspringer. Konstantins Gegner schaffte es, mit einer Sekunde auf der Uhr seine Züge 39 und 40 zu machen, Konstantin konnte zwar die gegnerische Dame gewinnen für seinen Turm, aber der Gegner hatte ein paar Bauern kurz vor der Umwandlung und Konstantins König war höchst gefährdet. Also noch alles offen.
Michael Wilke schaffte es dann an Brett 7, sein Endspiel gegen Alexander Grinshpun remis zu halten. 3,5 : 1,5
Jörg Riekenbrauk an Brett 5 wurde gegen Klaus Fischer unser Matchwinner. Hier sein Originalkommentar: "Die Einschätzung, dass ich so super aus der Eröffnung kam, fand ich schon am Sonntag recht gewagt und sagte dazu immer, die Sache stehe Spitz auf Knopf. Tatsächlich habe ich im 6. Zug eine laut Buch eher fragwürdige Fortsetzung gewählt, die allerdings am Brett kaum zu überblicken ist. Nachdem sich der Nebel der Eröffnungsnickeligkeiten verzogen hatte, hätte ich Vorteil bewahren können, setzte aber verflachend fort. Ab da war dann die Stellung leicht vorteilhaft für Weiss, aber wohl in der Remisbreite. Kurz bevor der Gegner die Türme zum Tausch anbot, hatte ich eine - allerdings schwer zu sehende - Gelegenheit in ein mindestens vorteilhaftes, womöglich auch gewonnenes Springerendspiel abzuwickeln.
Bald darauf kam es dann zum Springerendspiel, das, wenn überhaupt, vorteilhaft für mich war. Fehler auf beiden Seiten hätten danach jedes Ergebnis zugelassen - der letztendliche Sieg von Schwarz war aber das wahrscheinlichere Ergebnis." 4,5 : 1,5
Dirk Stoppacher konnte an Brett 8 sein Endspiel gegen Werner Buchal kurz darauf auch remis halten, obwohl der Gegner ihm die Sache nicht einfach machte. Nachdem aber mehrere Bauern abgetauscht waren, spielte der eben erwähnte schlechte Läufer wieder mit. Dieser erlöste den Turm von seiner undankbaren Blockadeaufgabe, - Zitat Karsten Müller: "Der Turm ist ein schlechter Blockeur" -, und danach war nichts mehr drin. 5 : 2
Spitzenspieler Konstantin Cebulla konnte in Verluststellung noch ein letztes Schwindelmanöver anbringen, und sein Gegner Arne Dörnbrack rannte bei knapper Bedenkzeit kurz vor 16:00 in ein Mattbild. 6 : 2
Alles in Allem ein viel zu deutlich ausgefallener Sieg, aber nach der Aneinanderkettung von Fehlern gegen Uedem mal eine schöne Abwechslung. Nach unten sollte uns in dieser Saison nichts mehr passieren, jetzt können wir mal etwas nach oben schielen...
[Frank Hamann, Jörg Riekenbrauk, Dirk Stoppacher]
3. Runde, 13.11.2011: SV Dinslaken II - SC Bayer Uerdingen I 4 : 4
Bei erschwerten Bedingungen (der gleichzeitige Heimkampf der Vierten machte es etwas eng) traten wir in Bestbesetzung (kurzfristig mit dem wieder spielberechtigten Michael Wilke, der ebenfalls anwesende Dirk verzichtete für ihn) an, bei Uerdingen fehlte Brett 2, sonst Bestbesetzung.
Kai Waldmann an Brett 2 erhielt frühzeitig ein Remisangebot seines Gegners Egon Eckert, er hatte Weiß und Raumvorteil, aber das bedeutet bekanntermaßen ja nichts. Er nahm es dann an. 0,5:0,5
Kurz danach erhielt auch Michael Wilke an Brett 8 dieses Angebot von Harald Dotzauer, er hatte eine verriegelte Bauernstruktur, auch hier erfolgte dann der Friedensschluß. 1:1
Danny Franke an Brett 5 bat mich schon vor dem Kampf darum, Fredi Ehlers ein frühes Remis anbieten zu dürfen, da er aufgrund einer harten Arbeitswoche erschöpft war, außerdem an diesem Wochenende private Verpflichtungen hatte. Auch hier erfolgte dann so gegen 11:00 Uhr die Punkteteilung. 1,5:1,5
Konstantin Cebulla an Brett 1 hatte zu diesem Zeitpunkt auch schon Remis geboten, der Gegner Frank Eckert hatte zuvor die Partie in eine Eröffnungsvariante mit einem starken remislichen Ruf gesteuert. 2:2
Tja, dann schauten sich die verbliebenen Spieler an, an jedem Brett erfolgten Remisangebote, und vor 12:00 war das Unentschieden perfekt. Ein Ergebnis, mit dem beide Mannschaften wohl leben können. Timo und Andreas standen eventuell etwas besser, ich dafür einen Hauch schlechter, Jörg hatte etwas (ausreichend?) Spiel für seinen geopferten Bauern. Eine Tendenz war meines Erachtens nicht wirklich abzusehen, also haben wir den Spatz in der Hand genommen! 4:4
[Frank Hamann]
2. Runde, 09.10.2011: Uedem II - Dinslaken II 4½ : 3½
Auf
dem Hinweg stellten wir schnell fest, dass die Uedemer weiträumig ihre
Nebelwerfer angeschaltet hatten. Bereits in Bottrop empfingen mich die
ersten Nebelschwaden, deren Epizentrum sich allerdings in Uedem befand.
Es wurde immer nebeliger.
Zuerst endete die Partie von Kai
Waldmann an Brett 2 gegen Markus Hidding. Im 10. Zug, bei leichtem
Nachteil und völlig offenem Mannschaftskampf erhielt Kai ein
Remisangebot, das er annahm. ½:½
Nach dem schnellen Remis von Kai
endete als nächstes die Partie von Jörg Riekenbrauk an Brett 6 gegen
Reiner Tillmann. Jörg hatte eine Qualle "geopfert", -
Frage eines Kiebitzes: "Sie haben ja die Qualität weniger! Geopfert oder eingestellt?"
Antwort George Koltanowski (1903 – 2000): "Das kann ich ihnen erst nach der Partie sagen.
Wenn ich gewinne war es ein Opfer. Wenn ich verliere war es ein Fehler."
-, so dass auch er sich mit Remis zufrieden geben mußte. 1:1
Die
dritte beendete Partie war die von Dirk Stoppacher an Brett 8 gegen
Rainer Aymanns. Dirk hatte den Gegner die ganze Zeit unter Druck
gesetzt, aber nichts Greifbares erzielt. Schließlich stellte er seinen
Gaul ein, sein Gegner nimmt diesen allerdings nicht sofort, sondern erst
nachdem Dirk ihn ordentlich vergiftet hatte. Danach wollte er sich das
zweizügige Matt nicht mehr zeigen lassen. 2:1
In den
Gesprächspausen draussen an der frischen Luft wurde der Dinslakener
Korrespondent Zeuge der Uedemer Versuche, Andreas und Konstantin
abzuwerben. Dafür wurde sogar das Simultan mit Jan Timman ins Feld
geführt, und natürlich die Tatsache, dass Uedem nur einen Steinwurf von
Xanten, dem Wohnsitz von Andreas und Konstantin, entfernt liegt. Ich schätze, wenn ein Xantener dies liest, wird er nur ein müdes Lächeln für mich über haben. (^_^)
In rascher Folge endeten jetzt die Partien von Timo, Danny und Konstantin.
Konstantin Cebulla gewann an Brett 1 gegen Michael Venhoff. 3:1
Timo Volkmann holte an Brett 4 in einer seiner Ansicht nach unspektakulären Partie ein Remis gegen Heinz Aldenhoven. 3½:1½
Danny Franke verlor an Brett 5 gegen Hans-Josef Arts. 3½:2½
Andreas
Walter überzog an Brett 3 gegen Gerd Aanstoot nach wechselhaftem
Partieverlauf eine tote Remisstellung zu einem trostlosen Turmendspiel
mit zwei Minusbauern und mußte konsequenterweise die Segel streichen.
3½:3½
Alles hing somit an der Partie von Mannschaftsführer Frank
Hamann an Brett 7 gegen Alois Tack. Frank hatte im Vorfeld die Devise
ausgegeben: "2½ Punkte an den hinteren drei Brettern". Mit einem Sieg
hätte er diese Vorgabe erfüllen können. Aber leider gab seine Stellung
wenig Anlass zur Hoffnung: Sein Gegner hatte einen auf die 6. Reihe
vorgerückten Freibauern, und Franks König stand etwas luftiger als der
seines Gegners. Er wehrte sich noch tapfer, mußte aber trotzdem nach
fünf Stunden harten Kampfes dem Gegner die Hand reichen. 3½:4½
[Dirk Stoppacher]
1. Runde, 19.09.2011: Dinslaken II - Rheydter SV II 5,5 - 2,5
Einen gelungenen Saisonstart hat unsere zweite Mannschft hingelegt.
Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an. Bei den Gästen fehlten die Bretter 1 und 8. Die Gastgeber mußten auf Timo Volkmann (Brett 4), Frank Hamann (Brett 7) und Michael Wilke (Brett 8) verzichten.
In meiner eigenen Partie an Brett 6 traf ich auf Klaus Heck. Die Partie entwickelte sich zunächst sehr symmetrisch, aber nach Abtausch der Zentrumsbauern blieb mein Gegner mit hängenden Bauern auf c5 und d5 zurück, - das kann sowohl Vorteil als auch Nachteil sein, ist also eine zweischneidige Klinge -. Als Gegenmaßnahme wollte ich meine Schwerfiguren auf den halboffenen Linien dagegen stemmen. Aber die Dame auf d2 ermöglichte dem Gegner, mit Tempogewinn seinen Springer auf dem guten Feld e4 zu postieren. "Mist! Was habe ich denn da gemacht?" dachte ich bei mir, während sein Gegner sich seinen Zug ausknobelte.
In diesem Moment hatte Andreas Walter ein Remisangebot erhalten. Da die Partie von Kai (Brett 2) gewinnbar, die Partien von Dieter (Brett 7) und Markus (Brett 8) dagegen problematisch schienen, - die restlichen Partien waren unklar bis ausgeglichen -, spielte Andreas trotz problematischer Lage mannschaftsdienlich auf Sieg.
Die Partien an den hinteren vier Brettern entschieden sich in rascher Abfolge: Markus Lengtat vergaß in seiner Partie an Brett 8 gegen Ralf Heinrichs in einer Abtauschkombi eine Figur zurückzunehmen. Mit einer Figur weniger verlor er seine Partie dann chancenlos. Er war neben mir vermutlich der Einzige, der an dem Tag ebenfalls gerne im Erdboden versunken wäre. Hans-Dieter Ollesch traf an Brett 7 auf Alexander Goujov. Dieser veropferte seine Dame, worauf Dieter sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen ließ. Jörg an Brett 5 spielte gegen Markus Köntges. Dabei gelang es ihm, gleichzeitig einen Großteil der Figuren abzutauschen und dabei zwei Bauern einzustreichen. Sein a-Bauer wurde dadurch zum Freibauern, und entschied letztlich das Rennen. In meiner eigenen Partie hatten sich die Dinge günstig entwickelt. Mein Gegner tauschte seinen starken Zentrumsspringer weg, und es gelang mir, stetig steigenden Druck aufzubauen. Nachdem ich dann bei aktivem Figurenspiel auch noch einen Bauern gewann, stellte mein Gegner die Partie mit einem Figurenverlust zweizügig weg.
Damit stand es 3:1. Schon nach kurzer Zeit endete die Partie von Konstantin Cebulla an Brett 1 gegen Johannes Ingenerf. Dabei konnte er dem gegnerischen Läuferpaar einen starken Springer entgegenstemmen. Dieser erleichterte den Durchbruch am Damenflügel und die Bildung eines Freibauern. 4:1
Andreas an Brett 3 hatte nachdem sein Gegner Dirk Heß einen Turm auf e6 opferte, keine Aussichten den halben Punkt zu liefern. Er kämpfte bis zum 61. Zug wie ein Löwe, aber bei dem Materialrückstand war nichts zu machen. 4:2
Die anderen beiden Partien kamen in die Zeitnotphase, so dass ein paar Mitschreiber bereitstanden. Letztlich aber brannte in beiden Partien für uns nichts mehr an. Danny Franke holte an Brett 4 gegen Dr. Reiner Osbild souverän das mannschaftskampfentscheidende Remis. Er selbst hatte einen isolierten Bauern, sein Gegner einen Doppelbauern bei reduziertem Material. Als sich die Gelegenheit zur Stellungswiederholung ergab, machte Danny davon sofort Gebrauch, und sicherte damit den Mannschaftskampf. 4½ : 2½
Kai Waldmann traf an Brett 2 auf Heinz Strater. Er verfügte über Raumvorteil und aktiveres Figurenspiel. Nach der Zeitnotphase konnte er dieses in massiven Materialvorteil, - zwei Bauern und eine Leichtfigur -, ummünzen. Sein Gegner hoffte noch eine Weile auf ein Dauerschach, aber nachdem sich Kais König inmitten seiner vorgerückten Figuren in Sicherheit bringen konnte, war auch diese Hoffnung verflogen. Endstand: 5½:2½.
[Dirk Stoppacher]