Bezirksliga
15.05.2011: Dinslaken II - SCF Hünxe
Danny Franke an Brett 2 war nach einer guten Stunde fertig, er nahm das Remis-Angebot von Günter Amerkamp an; zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Leichtfiguren abgetauscht, festgelegte Bauern- remis war völlig in Ordnung.
Philip Brockhaus war an Brett 8 gegen Stefan Lucassen leider in eine forcierte Bauerngabel gelaufen und stand chancenlos.
Thomas Rauer an Brett 7 lehnte ein Remis-Angebot seines Gegners Ulrich Lordick nach gefühlten 0,1 Sekunden ab. Er stand gedrückt, aber am Damenflügel nicht chancenlos, - eine mutige und kämpferische Entscheidung!
Dirk Stoppacher an Brett 4 hatte gegen Thomas Mitschke eine Mehrqualität bei ansonsten geschlossener Stellung.
Frank Hamann an Brett 3 legte es mit paradox erscheinenden Manövern darauf an, die Stellung für seinen Gegner Ulrich Mitschke unverständlich zu gestalten. Die Strategie ging anscheinend auf, dieser büßte einen wichtigen Bauern ein, nach dem Damentausch hatte er noch eine Qualität in allerdings schon hoffnungsloser Stellung eingestellt, und gab wenige Züge später auf.
Auch Dirks Gegner streckte die Waffen nachdem sein Materialrückstand um einen weiteren Bauern ankletterte. Also 2,5-0,5. Danach drehte sich die Partie aber: Philip mußte aufgeben, und auch Thomas gelangte in einen verheerenden Königsangriff. Also 2,5 zu 2,5.
Jetzt konnten in Ruhe die letzten drei laufenden Partien betrachtet werden: Jörg Riekenbrauk an Brett 1 spielte mit den schwarzen Steinen eine selten gespielte Gambit-Eröffnung, der Gegner Martin ten Huf behauptete den Bauern und es zeichnete sich frühzeitig beidseitiger Königsangriff auf die heterogenen Rochaden ab. Jörg stand lange Zeit gedrückt und seine Figuren kamen nicht richtig ins Spiel, doch irgendwann gelang ihm die Besetzung der e-Linie (mit zwei Türmen) und immensem Druck im Zentrum. Sein Gegner setzte dann notgedrungen auf die Bauernwalze mit a/b/c-Bauern gegen Jörgs lange Rochade, aber in den sehr komplexen Stellungen, die am Ende entstanden, hatte Jörg einfach den besseren Überblick behalten. Sein Läufer-"Opfer" auf h2 entschied dann zu Jörgs Gunsten. Auch wenn der Computer es anders sehen mag: nach menschlichem Ermessen toll gespielt von Jörg!
Aber die anderen beiden verbliebenen Partien gaben keinen Anlass zu Optimismus: Nikola Lajic hatte seine solide Partieanlage zu einem völlig ausgeglichenem Mittelspiel an Brett 5 geführt, in dem eigentlich gar nichts los zu sein schien. Irgendwie hat der Gegner Erich Klaeden es aber geschafft, einen Höllenläufer auf d4 zu installieren, der fürchterliche Drohungen in Verbindung mit der jetzt geöffneten f-Linie gegen Nikolas König und Dame aufstellte. Erst ließ der Gegner einen recht einfachen Gewinn aus, aber auch mit schwächeren Zügen gelang es ihm, Nikola zu überwinden. Nikola konnte einfach gar nicht mehr adäquat ziehen, und die Vielzahl der Drohungen war irgendwann nicht mehr zu parieren.
Franz Bredendick dagegen hatte an Brett 6 gegen Marvin Kohlmann lange Zeit ein leicht vorteilhaftes Mittelspiel mit den besseren Figuren und der besseren Bauernstruktur, sowie einfache Pläne zur Verstärkung. Irgendwie gelang es ihm aber, die schlechteren Figuren und die schlechtere Bauernstruktur zu erreichen, mit gedecktem gegnerischem Freibauern. Vielleicht war die Remisbreite noch nicht völlig überschritten, aber der Gegner hätte Franz noch 70 Züge lang bequem durchkneten können. War aber gar nicht nötig: nach einem Turmeinbruch konnte der Gegner mit einer einfachen Kombination alle Figuren abtauschen und dabei noch einen Bauern gewinnen, mit völlig gewonnenem Bauernendspiel. Er entschied sich aber dafür, diese Gelegenheit auszulassen und in ein remisliches Läuferendspiel abzuwickeln...also am Ende eher etwas glückliche Punkteteilung!
[Frank Hamann, mit ein paar Umformulierungen von Dirk Stoppacher]
10.04.2011: SF Lohberg - Dinslaken II
Die gesamte Truppe traf wenige Minuten vor Beginn des Mannschaftskampfes ein, und versammelte sich in strahlendstem Sonnenschein vor dem katholischen Jugendheim mit gutem Blick auf den Kirchturm.
Die Lohberger zeigten sich als gute Gastgeber, und empfingen die Gäste direkt mit einem kampflosen Punkt an Brett 3 (Stoppacher - Stets): 1:0
Anmerkung für Schachlaien: Ein kampfloser Sieg bedeutet, dass der vorgesehene Gegner nicht erschienen ist. Der Gegner hat eine Stunde Zeit, um verspätet einzutreffen. Dabei läuft bereits seine Schachuhr, und er verliert bereits Bedenkzeit. Nach einer vollen Stunde (also um Punkt 11.00 Uhr) wird die Uhr abgestellt, und der anwesende Spieler erhält den vollen Punkt.
Bereits um Fünf nach Elf erzielten wir den nächsten Punkt. Timo Volkmann an Brett 2 holte sich mit blitzsauberem Positionsspiel und einem guten Auge für Bauernstrukturen den Sieg gegen Ali Acabuga: 2:0
Youngster Philip Brockhaus, der nächste Saison lieber an einem vorderen Brett der 4. Mannschaft als an einem hinteren Brett der 3. Mannschaft spielen will, zeigte sich auch den Anforderungen in der 2. Mannschaft gewachsen. An Brett 8 gelang ihm aus einer gedrückten Stellung heraus der Befreiungsschlag (Scheinopfer der Qualität auf e4), der ihm mit Unterstützung seines Gegners Detlef Schmidt den vollen Punkt einbrachte. 3:0
Dirk Ratzkowski an Brett 7 war es dann vorbehalten, mit einem Sieg gegen Heinrich Hömig den Aufstieg der 2. Mannschaft perfekt zu machen. Hierzu benötigte die 2. Mannschaft nur ein Mannschaftsremis, das mit 4 Brettpunkten nicht mehr verhindert werden kann. Seine Partie spielte sich überwiegend am Damenflügel ab. Zunächst nahm er die c-Linie in Besitz, anschließend bildete er zwei verbundene Freibauern am Rand, die dann den Tag entschieden. 4:0
Markus Lengtat traf an Brett 6 auf Stefan Gross. In einer Stellung, in der eigentlich nicht mehr viel los ist, unterlief diesem ein Fingerfehler, den Markus dazu ausnutzte, um in einem Endspiel mit Mehrbauer und besserer Bauernstruktur den vollen Punkt zum Mannschaftssieg zu holen. 5:0
Stefan Gilles an Brett 4 hatte einen schweren Kampf auszufechten. Er traf auf Ismail Baskaya, und ständig zweifelte er an dem Eindruck, den die Gäste aus Dinslaken bei den Gastgebern aus Lohberg hinterließen. Bislang benahmen die Gäste sich nämlich wie die Geier, die einen Punkt nach dem anderen einstrichen. "Das kann so nicht weitergehen!" sagte er sich, und wandelte seinen leichten Vorteil um in einen soliden Nachteil, durch den sein Gegner sich den Punkt holen konnte. 5:1
Ähnliches hatte sich anscheinend auch Kai Waldmann an Brett 1 gegen Ercan Ates gedacht. Er verzichtete im 18. Zug auf eine Figurengewinn-Abwicklung . Stattdessen ließ er es zu, dass sein Gegner bei bereits blockiertem Zentrum den Königsflügel auch noch abriegelte. Danach war nicht mehr viel zu wollen: 5 1/2 : 1 1/2.
Übrig blieb nur die Partie von Vereinspräsident Hans-Dieter Ollesch an Brett 5 gegen Reiner Schmidt. Dirk Ratzkowski und Dirk Stoppacher hatten vor dem Match einen 6,5:1,5-Sieg prognostiziert. Mit einem Sieg würde Hans-Dieter diese Prognose exakt erfüllen. Einige Kiebitze beurteilten seine Siegchancen allerdings eher gering, und das bei hohem Risikofaktor. Hans-Dieter wollte allerdings unbedingt, dass die beiden Dirks mit Ihrer Prognose richtig lägen, das war ihm wichtiger als alles Andere. Er strafte alle Skeptiker Lügen und holte sich in einer fast über die Maximaldauer gehenden Partie den vollen Punkt: 6 1/2 : 1 1/2.
[Dirk Stoppacher]
20.03.2011: Dinslaken II - SK Xanten
Das Spitzenspiel der Liga fand in einer auffallend angenehmen und freundlichen Atmosphäre statt.
Im
DWZ-Vergleich hatte Dinslaken die homogenere Mannschaft, die Zahlen
reichten von 1951 bis 1659 gegenüber einer Spannweite von 2144 bis 1140
bei Xanten. Aufgrund dieser Ausgangslage konnte man schon erahnen, dass
die Punkte an den oberen Brettern nach Xanten gehen würden, während
unten die Punkte an Dinslaken fallen würden. Die Begegnung würde also an
den mittleren Brettern entschieden.
An Brett 2 traf Jörg
Riekenbrauk auf Andreas Walter, einem von Xantens jugendlichen Talenten.
Jörg kam nicht gut aus der Eröffnung, der Königsflügel war komplett
verriegelt, und am Damenflügel konnte nur der Gegner agieren. Im 27. Zug
ließ er sich auf einen schlechten Abtausch ein. Er wehrte sich noch
verzweifelt eine Weile lang, mußte dann aber den Punkt doch dem Gegner
überlassen, der eine überzeugende Leistung an den Tag gelegt hatte.
Der
Ausgleich kam aber recht schnell an Brett 7. Michael Wilke traf dort
auf Pascal Verholen, einen anderen Xantener Jugendspieler. Dieser fand
kein passendes Rezept gegen Michaels solides und präzises Spiel, und verbrauchte viel
Bedenkzeit. Michael erreichte zunächst Entwicklungs- und
Stellungsvorteil, gewann dann einen Bauern, später gar noch eine
Qualität bevor der Gegner die Waffen streckte.
Frank Hamann an
Brett 5 konnte mit Schwarz gegen Dirk Fromme schnell eine bequeme
Stellung erreichen, der Gegner mußte auf die Rochade verzichten, und
stand ziemlich verkrampft mit einem vom Spiel ausgesperrten Turm auf h1.
Als der Gegner zwei Figuren gegen einen Turm einbüßte, war das
Läuferpaar dem Turm klar überlegen. Im weiteren Verlauf konnte das
Läuferpaar zwei weitere Bauern erlegen und schließlich einem Freibauern
den Weg zum Umwandlungsfeld flankieren, wonach umgehend die logische
Aufgabe erfolgte.
Zu diesem Zeitpunkt stand Kai (Brett 1) sehr
gedrückt, Danny (Brett 3) hatte eigentlich eine ziemlich solide Stellung
aufgebaut, Dirk (Brett 6) hatte dem Gegner einen häßlichen Doppelbauern
auf der e-Linie beschert und stand klar aktiver (Dirk hatte diesmal
besonders solide eröffnet, Glückwunsch dazu!) und Timo (Brett 4) hatte
seinem Gegner mit bestechend genauem Spiel Vorteil abgerungen. Markus
(Brett 8) hatte Raumvorteil ohne konkrete Verstärkungsmöglichkeiten. Er
lehnte dann ein Remis-Angebot ab, mit dem guten psychologischen Blick
für die Unsicherheit des Gegners.
An Brett 6 kämpften Dirk
Stoppacher und Michael Cebulla mit ganz harten Bandagen. Über weite
Strecken hatte Dirk Positionsvorteil und die Initiative, aber nichts
Greifbares. Sein Gegner verteidigte sich sehr phantasievoll und
überraschte mehrfach mit versteckten Verteidigungsoptionen. Schließlich
erlangte er Gegenspiel und konnte mit einer Kombi (Scheinopfer der Dame
plus anschließender Springergabel) einen Bauern gewinnen. Dirk lehnte
das Scheinopfer ab, behielt lieber möglichst viel Material auf dem
Brett. Aber der Bauerngewinn verpflichtete den Gegner zu einer
sorgfältigen Stellungsbehandlung. Direkt im nächsten Zug lehnte dieser
sich ein Stück zu weit aus dem Fenster, und ermöglichte Dirk eine
Kombination, die dem Gegner nur die Wahl zwischen verschiedenen weißen
Abzugsschachs ließ und damit die Partie entschied.
An Brett 8
hatten wir uns von der 3. Mannschaft Markus Lengtat ausgeliehen. Dieser
traf auf Heinz-Gerd Altenschmidt, ebenfalls ein Ersatzspieler aus einer
tieferen Xantener Mannschaft. Dieser schlug sich zunächst wacker, mußte
aber aufgrund der um 500 Punkte schlechteren DWZ auf Annahme des frühen
Remisangebots hoffen. Markus spekulierte allerdings darauf, dass sein
Gegner noch Fehler machen würde. Eine richtige Einschätzung: Eine Weile
nach Ablehnung des Remisangebots lud der Gegner in bereits ungünstiger
Position mit unnötigen Bauernzügen in der Königsstellung Markus zu einem
einfachen Schachmatt ein.
Der Zwischenstand lag bei 4:1,
Dinslaken hatte das Mannschaftsremis bereits erreicht, ein weiteres
Unentschieden würde den Mannschaftssieg bedeuten. Die Partie von Kai
(Brett 1) war mittlerweile trostlos, Danny (Brett 3) hatte mittlerweile
große Probleme im Turmendspiel erhalten, aber Timo (Brett 4) hatte
seinen Vorteil weiter ausgebaut.
Kai Waldmann am Spitzenbrett
hatte gegen seinen jungen Gegner Konstantin Cebulla, einen weiteren
Vertreter der Talentschmiede Xanten, nicht viel zu lachen. Er hatte
bereits früh Probleme, stand durchgängig unter Druck und wurde
schließlich recht überzeugend auseinandergenommen. Der Punkt war für den
Gegner wohlverdient.
Timo Volkmann an Brett 4 bekam in
aussichtsreicher Stellung (Ewigkeitsspringer auf d5 und einigen
Schwächen bei Schwarz) von seinem Gegner Heinz-Gerd Lehmann ein
Remisangebot, was er ablehnte. Das entspricht dem Credo unserer
Vereinsspitzenspieler Guido und Christof: "Wenn man Vorteil hat, dann
knetet man den Gegner erst mal. Remis kann man immer noch machen."
Tatsächlich gelang es Timo in der Folge, einen Bauern zu gewinnen und
seinen Vorteil überzeugend in einen vollen Punkt umzuwandeln.
Danny
Franke hielt sich sehr gut gegen den DWZ-Favoriten Jürgen Bock (2144)
und kämpfte sich in ein Endspiel 4 Bauern + Turm gegen 3 Bauern + Turm
vor. Entscheidend war aber leider nicht der Mehrbauer, sondern der in
die 6. Reihe vorgerückte gegnerische Freibauer.
Der Endstand
beträgt somit 5:3 für Dinslaken. Wie zu erwarten war, holte Dinslaken
die Punkte an den unteren Brettern, während die oberen Brettpunkte
verloren gingen. Gemäß der Voreinschätzung sind wir aber davon
ausgegangen, dass wir unten das eine oder andere Remis abgeben mußten,
während zum Ausgleich oben eventuell das eine oder andere Glücksremis
für uns abfällt. Das geschah aber überraschenderweise nicht: Die Bretter
1-3 gingen sauber an Xanten, die Bretter 4-8 dagegen sauber an
Dinslaken.
[Christof Sielecki, Frank Hamann und Dirk Stoppacher]
16.01.2011: Turm Rheinberg - Dinslaken II
Der bisher spannenste Mannschaftskampf unserer Zweiten endete heute mit einem 5-3 Sieg für uns. Dieter Ollesch am achten Brett konnte uns mit einem unabwendbaren
Mattangriff frühzeitig in Führung bringen. Timo Volkmann erhielt kurz danach ein
Remis-Angebot in unklarer Stellung, mit Minusbauern und fraglicher
Kompensation, was er annahm. Jörg Riekenbrauk hatte zu diesem Zeitpunkt
schon ein Remisangebot abgelehnt. Wenig später konnte Frank Hamann auf
2,5-0,5 erhöhen, sein Gegner büßte nach einem Fehlzug eine Figur ein,
das entstandene Endspiel war hoffnungslos. Zu diesem Zeitpunkt war der
Mannschaftskampf aber noch völlig offen. Kai Waldmann stand schlechter,
Dirk Stoppacher auf Verlust, Danny Franke und Michael Wilke ziemlich
ausgeglichen, Jörg Riekenbrauk versuchte, einen Königsangriff zu
forcieren. Danny Franke einigte sich dann mit seinem Gegner auf ein
leistungsgerechtes Unentschieden, und auch bei Jörg Riekenbrauks Partie
reichte man sich die Hände. Dirk Stoppacher schaffte es
erstaunlicherweise, sich aus der Umklammerung zu befreien, konnte eine
Qualität gewinnen und auch seine Partie zum remis führen. Michael Wilke
konnte seine Stellung, die optisch besser war, ein Gewinnweg aber kaum
zu sehen war, mit Unterstützung seines Gegners zum Gewinn führen.
Schlußendlich mußte Kai Waldmann dem starken Spiel seines Gegners Tribut
zollen und kassierte die einzige Niederlage für unser Team.
05.12.2010: SV Wesel III - Dinslaken II
Zu Beginn des Kampfes fehlten auf beiden Seiten
noch Spieler, Danny Franke kam dann schnell, Dirk Stoppacher nach beschwerlicher Anreise, bedingt durch Schnee und Eis, noch
etwas später, sein Gegner kam allerdings noch viel später (gegen 10:45).
Nach zwei Stunden war erstmal nicht viel los, alle Partien waren
scheinbar noch einigermaßen im Gleichgewicht, dann gewann Jörg Riekenbrauk zwei
Bauern. Nach und nach kippten die Partien dann zu Gunsten der Dinslakener:
zuerst war Frank Hamann fertig, er konnte ein Leichtfigurenendspiel mit zwei
Mehrbauern und der deutlich besseren Stellung erreichen, den Rest wollte
sich der Gegner nicht mehr zeigen lassen. Fast zeitgleich gewann Dirk Stoppacher,
der Gegner überschritt die Zeit. Er hatte auch eine taktisch
anspruchsvolle Stellung aufs Brett gebracht, die dem Gegner viel
Bedenkzeit kostete. Jörg Riekenbrauk vollendete seine Partie dann auch mit einem
Sieg, und nach dem Sieg von Michael Wilke gegen unser ehemaliges Mitglied
Norbert Hickl (Michael hat souverän sein Endspiel nach Hause gebracht) stand es 4-0. Nikola Lajic hat ein Remis-Angebot erhalten, welches er dann
annehmen durfte (die Stellung war auch völlig ausgeglichen). Kurz nach
der Zeitkontrolle hat Danny Frankes Gegner auch seine Bemühungen eingestellt,
das Endspiel war nicht zu halten. Kai Waldmann hatte zwei Mehrbauern, beide noch
einen Turm und ungleichfarbige Läufer. Timo Volkmann hatte ein optisch völlig
ausgeglichenes Turm/Springer-Endspiel. Beide Partien liefen noch eine
ganze Weile, Kai gewann dann sicher, und auch Timo hat seinen Gegner
solange "geknetet", bis er Material einbüßte und aufgeben mußte. Endstand 7,5 - 0,5.
14.11.2010: Dinslaken II - TV Mehrhoog
Am Anfang sah das Ergebnis noch nicht so klar aus. Jörg Riekenbrauk und Stefan Gilles stellten bereits in der Anfangsphase jeweils einen Bauern ein. Stefan bekam jedoch ausreichend Kompensation für den Bauern, die gegnerischen Figuren konnten sich kaum entfalten. Dem so entstandenen Druck konnte sein Gegner, Volker Drewski, nichts entgegensetzen, verlor eine Leichtfigur und schlussendlich die Partie. Doch der Reihe nach: Zuerst konnte Kai Waldmann seine Partie remis beenden. Timo Volkmann konnte seine nie gefährdete Partie kurz danach gewinnen. Mit dem Punkt von Stefan Gilles und durch den Sieg von Michael Wilke stand es 3,5 - 0,5 für Dinslaken II. Dann folgte der überraschende Erfolg von Jörg Riekenbrauk, der eigentlich schon auf verlorenem Posten stand. Er konnte seinen Gegner im Endspiel geschickt in ein Mattnetz verstricken und die Partie für sich und den Mannschaftskampf für Dinslaken II zum 4,5 - 0,5 entscheiden. Desweitern punkteten Frank Hamann, dessen Gegner in ausgeglichener Stellung ein inkorrektes Opfer auf das Brett zauberte sowie Dirk Stoppacher und Danny Franke, die ihre Partien remis spielten. Endstand: 6,5 - 1,5.
03.10.2010: SF Moers II - Dinslaken II
Gelungener Saisonauftakt für unsere zweite Mannschaft. Unsere Jungs konnten sich auswärts gegen SF Moers II klar mit 6,0 - 2,0 durchsetzen. Es punkteten Kai Waldmann, Danny Franke, Timo Volkmann, Frank Hamann, Dirk Stoppacher und Michael Wilke (jeweils 1,0).